Articles » Leadgenerierung » Elektriker-Adressen in Deutschland: alle 35.973 Betriebe finden (Stand 2026)

Zwei Zahlen, und beide sind wahr. Der ZVEH zählt 48.178 Elektrobetriebe. Google Maps zeigt 35.973. Genau in dieser Lücke stecken Ihre besten Leads — und niemand in der ganzen Suchergebnisliste erklärt Ihnen, warum.

Denn wer heute „Elektriker Adressen" bei Google eintippt, bekommt zehn Verzeichnisse. Kein einziges davon liefert eine Liste, die Sie exportieren können. Das ist kein Zufall. Das ist Geschäftsmodell.

In diesem Leitfaden geht es nicht darum, den nächsten Elektriker für Ihre Wohnung zu finden. Es geht um die andere Richtung: Sie wollen an die Elektrobetriebe verkaufen — Großhandel, Software, Personal, Webdesign — und brauchen dafür saubere, exportierbare, rechtssicher nutzbare Adressdaten. Wo die herkommen, was die vier klassischen Quellen taugen (und wo sie scheitern), und was Sie beim Anrufen und Anschreiben rechtlich dürfen: alles hier. Ohne Juristendeutsch, ohne Marketing-Geschwafel.

Inhalt

  1. Wie viele Elektriker gibt es in Deutschland? Die Zahlen 2026
  2. Der Markt: warum Elektrobetriebe 2026 ein lohnendes Vertriebsziel sind
  3. Die 4 Quellen für Elektriker-Adressen — und wo sie scheitern
  4. Welche Daten brauchen Sie wirklich, um einen Elektrobetrieb anzusprechen?
  5. Alle Elektriker-Adressen aus Google Maps extrahieren — Schritt für Schritt
  6. Rechtssichere Ansprache: was UWG und DSGVO 2026 erlauben
  7. 5 Geschäftsmodelle, die Elektriker-Adressen brauchen
  8. Verzeichnis, Adresskauf oder Eigenextraktion? Der direkte Vergleich
  9. FAQ

Wie viele Elektriker gibt es in Deutschland? Die Zahlen 2026

48.178 sagt der ZVEH. 35.973 sagt Google Maps. Beide haben recht — und genau diese Lücke kostet Sie Ihre besten Leads.

Fangen wir mit der offiziellen Zahl an. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke zählt für 2024 rund 48.178 Betriebe in den drei E-Handwerken, mit 516.709 Beschäftigten (davon 46.481 Auszubildende) und einem Umsatz von 84,3 Milliarden Euro (Quelle: ZVEH, Konjunkturbericht Frühjahr 2026). Das ist die Handwerksrolle: jede eingetragene juristische Einheit, sauber gezählt.

Auf Google Maps sieht die Welt anders aus. Dort sind es aktuell 35.973 Elektrobetriebe (Erhebung über Scrap.io, 9. August 2026). Warum die Differenz? Weil die beiden Zahlen zwei verschiedene Dinge messen.

ZVEH-Zahlen vs. Google-Maps-Realität

Die Handwerksrolle erfasst, wer eingetragen ist. Google Maps erfasst, wer auffindbar und erreichbar ist — also einen gepflegten Kartendatensatz führt, weil davon seine Laufkundschaft abhängt. Ein Ein-Personen-Betrieb, der seit 30 Jahren über Mundpropaganda läuft, steht in der Rolle, aber vielleicht nicht auf der Karte. Umgekehrt taucht mancher Betrieb mit mehreren Standorten mehrfach auf.

Für Sie als Verkäufer zählt nur eine dieser Listen. Die, an die Sie tatsächlich rankommen. Und das ist die Karte. Wer eine Liste aller Elektrobetriebe in Deutschland mit Telefonnummer und Website will, arbeitet mit den 35.973 — nicht mit einer Registernummer, die Sie nirgends anrufen können.

Hier die Aufschlüsselung der 35.973 Fiches nach dem, was für Ihre Kampagne wirklich zählt — der Datenverfügbarkeit:

Datenpunkt Anzahl Anteil
Alle Elektrobetriebe35.973100 %
Mit Website27.87577,5 %
Mit auffindbarer E-Mail25.36970,5 %
Mit Mobilfunknummer5.429~15 %
Mit Facebook-Präsenz5.765~16 %

Diese Zahlen sind regionalisierbar. In Berlin sind es 763 Elektrobetriebe, im Umkreis von 20 km um München 736. Und ja, jede weitere Stadt lässt sich in Sekunden nachzählen — dazu später mehr, denn die Zählung selbst kostet nichts.

Elektriker, Elektroniker, Elektroinstallateur — wer ist wer?

Kleiner Einschub, der in der Praxis für Verwirrung sorgt. „Elektriker" ist die Umgangssprache. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet seit der Ausbildungsreform Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik (Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit). Im Handwerksregister und in Stellenanzeigen begegnen Ihnen außerdem Elektroinstallateur, Elektrotechniker und Elektrofachbetrieb.

Warum das für den Vertrieb wichtig ist? Weil Ihre Zielgruppe unter fünf verschiedenen Namen firmiert. Wer nur nach „Elektriker" filtert, verpasst die Hälfte. Auf der Karte sind all diese Bezeichnungen derselben Kategorie zugeordnet — ein Vorteil, den ein Branchenverzeichnis nach starrer Rubrik selten bietet.

Der Markt: warum Elektrobetriebe 2026 ein lohnendes Vertriebsziel sind

Der Geschäftsklimaindex der E-Handwerke steht auf dem niedrigsten Stand seit über 15 Jahren. Klingt nach einem schlechten Zeitpunkt für Vertrieb. Ist es nicht.

84,3 Milliarden Euro — und trotzdem Unsicherheit

Das E-Handwerk ist kein Nischenmarkt. 84,3 Milliarden Euro Umsatz, über eine halbe Million Beschäftigte. Aber die Stimmung ist im Keller: Laut der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2026 schmelzen die Auftragspolster ab, die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbücher sinkt, und rund 46 % der Betriebe melden trotz Fachkräftemangel offene Stellen — bei einer spürbar gesunkenen Einstellungsbereitschaft. Der Neubau erholt sich nur zäh, das Geschäft mit Erneuerbaren schwächelt.

Für die Betriebe selbst: ärgerlich. Für Sie als Anbieter: eine Chance. Und zwar eine handfeste.

Was Elektrobetriebe 2026 wirklich kaufen

Ein Betrieb mit vollem Auftragsbuch braucht niemanden. Er hat keine Zeit für Ihr Angebot und keinen Grund, etwas zu ändern. Ein Betrieb mit schrumpfendem Vorlauf dagegen wird plötzlich empfänglich — für alles, was Produktivität, neue Kundschaft oder weniger Aufwand verspricht.

Konkret heißt das: Angebotssoftware und Kalkulationstools, Nachunternehmer-Vermittlung, Recruiting-Dienste gegen den Personalmangel, und alles rund um Energiewende, PV und Wallbox. Die erzwungene Digitalisierung tut ihr Übriges. Wer Elektrobetrieben in genau diesem Klima etwas Sinnvolles verkauft, hat einen besseren Stand als in jedem Boomjahr. Vorausgesetzt, er erreicht sie überhaupt. Und damit sind wir beim Kern.

Die 4 Quellen für Elektriker-Adressen — und wo sie scheitern

Sie tippen „Elektriker Adressen" bei Google ein. Zehn Verzeichnisse. Kein einziges davon gibt Ihnen eine Liste. Warum eigentlich?

Weil die meisten dieser Plattformen dafür gebaut wurden, den Elektrikern Kunden zu schicken — nicht, Ihnen die Elektriker zu schicken. Ihr Geschäftsmodell verbietet den Export geradezu. Das sagt Ihnen sonst niemand so deutlich. Gehen wir die vier Quellen der Reihe nach durch.

Branchenverzeichnisse (Gelbe Seiten, 11880, Das Telefonbuch, Das Örtliche)

Die Klassiker. Sie zeigen Name, Adresse, oft eine Telefonnummer — Stadt für Stadt, Eintrag für Eintrag. Nur: kein Export, keine E-Mail, kein Branchenfilter über eine ganze Region, und die Aktualität ist nirgends dokumentiert. Dazu sind sie lückenhaft. Ein Beispiel, das man nachrechnen kann: Gelbe Seiten zeigt für Berlin rund 602 Treffer. Scrap.io zählt für dasselbe Berlin 763 — ein Plus von 27 %. Untererfassung, schwarz auf weiß.

Wer Elektrobetriebe nach PLZ durchklicken will, verbringt hier Stunden. Und hat am Ende eine Liste, die weder vollständig noch weiterverwertbar ist.

Qualifizierungsverzeichnisse (ZVEH-Fachbetriebssuche, Innungen)

Qualitativ das Beste, was der Markt an offenen Quellen hat. Die Fachbetriebssuche der E-Handwerke filtert nach E-CHECK, Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Smart Home, Blitzschutz — mit einem Radius von 5 bis 250 km. Ein Innungsbetriebe-Elektro-Verzeichnis, wie man es sich wünscht.

Und trotzdem: Suche nur einzeln nach Postleitzahl. Kein Export. Keine angezeigte E-Mail. Und abgedeckt sind ausschließlich die Innungsmitglieder — nicht der Markt. Die beste qualitative Quelle des Landes ist gleichzeitig die perfekte Demonstration ihrer eigenen Grenze. Sie hilft dem Endkunden. Ihnen nicht.

Vermittlungsplattformen (MyHammer, Check24 Profis, Blauarbeit, Elektriker.org)

Hier wird es teuer und trotzdem nutzlos — für Sie. Elektriker.org wirbt mit 64.000+ Fachbetrieben, 50.000+ Rezensionen und über 774.000 vermittelten Aufträgen. Beeindruckend. Nur: Kontaktdaten stehen hinter einem Anfrageformular, und exportieren können Sie nichts. Das Modell schickt Aufträge an die Elektriker, nicht Adressen an Sie.

MyHammer verlangt 15 bis 100 € Kontaktgebühr pro Kundenanfrage, plus optionales Abo von 59,90 €/Monat. Check24 Profis liegt bei 50 bis 120 € pro Anfrage, kommt auf Erfahrungscout auf 2,4/5 bei über 3.000 Beschwerden — und war Gegenstand eines 2026 abgeschlossenen Verfahrens des Bundeskartellamts wegen Marktmachtmissbrauchs. Das ist keine Adressquelle. Das ist ein kostenpflichtiger Zustrom eingehender Anfragen.

Die Handwerker sehen das oft ähnlich. Ein Malerbetrieb aus Meiningen warnt in einem Erfahrungsbericht ausdrücklich vor Portalen wie MyHammer und plädiert für den direkten Kontakt statt der Vermittlung (Quelle: gute-maler-arbeiten.de). In einem weiteren, viel zitierten Erfahrungsbericht werfen Handwerker MyHammer vor, das Portal kümmere sich „nur um den eigenen Profit" (relayed über kuechen-montage-hamburg.de). Nehmen Sie diese Stimmen als das, was sie sind: einzelne Erfahrungen. Aber das Muster ist bekannt.

Adresshändler und gekaufte Listen

Bleibt die vierte Option: b2b Adressen kaufen beim Adressverlag. Eine fertige Datei, Firmenname, Anschrift, Branche, mit Glück eine E-Mail. Klingt bequem. Ist aber eine Momentaufnahme, die ab dem Download altert — und deren Herkunft Sie im Zweifel nicht nachweisen können. Wir gehen im letzten Kapitel im direkten Vergleich darauf ein und verlinken den ausführlichen Guide zum Thema Firmenadressen kaufen. Für jetzt reicht: Wer Elektroinstallateure als Adressliste kaufen will, kauft Daten von gestern.

Der direkte Vergleich der vier Quellen — und der Echtzeit-Extraktion als fünfte Option — sieht so aus:

Quelle Vollständigkeit E-Mail inklusive Export möglich Aktualität Kosten
Branchenverzeichnisse🟡 Lückenhaft🟡 Undokumentiert🟢 Gratis
Qualifizierungsverzeichnisse🔴 Nur Innungsmitglieder🟢 Gepflegt🟢 Gratis
Vermittlungsplattformen🟡 Hoch, aber verdeckt🟢 Aktuell🔴 15–120 €/Anfrage
Adresshändler🟡 Variabel🟡 Teilweise🟢 CSV/Excel🔴 Altert ab Kauf🔴 Pro Datensatz
Echtzeit-Extraktion (Scrap.io)🟢 35.973🟢 25.369🟢 CSV/Excel🟢 Beim Export🟢 Ab 35 €/Monat

Ein letzter Beleg für die Lückenhaftigkeit der Verzeichnisse, weil Zahlen überzeugender sind als Behauptungen: Das Portal hamburg.de führt 274 Adressen für Hamburg. 11880 zeigt 10.397 Betriebe für ganz Nordrhein-Westfalen. Ob diese Zahlen den echten Bestand abbilden? Wer Elektriker-Adressen in NRW ernsthaft flächendeckend braucht, prüft die Marktgröße lieber selbst nach — die Zählung kostet ja nichts.

Übrigens: Die Zählung ist bei Scrap.io kostenlos. Sie können live nachsehen, wie viele Elektrobetriebe in Ihrem Vertriebsgebiet sitzen — mit E-Mail, mit Mobilnummer, ohne Website — bevor Sie einen einzigen Credit ausgeben. Kein Kauf, kein Risiko, nur die echte Zahl. Marktgröße kostenlos prüfen →

Welche Daten brauchen Sie wirklich, um einen Elektrobetrieb anzusprechen?

Stellen Sie sich Markus vor. Elektromeister, sechs Mitarbeiter, Raum Dortmund. Er ist zwischen 7 und 17 Uhr auf der Baustelle. Ihre schöne E-Mail an info@ liest er nie. Nie.

Das ist das eigentliche Problem. Nicht „habe ich eine Adresse", sondern „habe ich den richtigen Datenpunkt für den richtigen Kanal". Ein Name ohne erreichbaren Kontakt ist wertlos. Schauen wir uns an, was zählt.

Festnetz oder Mobil — der Unterschied entscheidet

Eine Festnetznummer landet im Büro, wo vielleicht jemand abnimmt, vielleicht auch nicht. Eine Mobilnummer landet direkt in der Hosentasche des Chefs. Für die Ansprache eines kleinen Betriebs ist das ein gewaltiger Unterschied. Scrap.io klassifiziert jede Nummer als Festnetz, Mobil oder Sonderrufnummer — und für die deutschen Elektriker bedeutet das: 5.429 Betriebe tragen eine Mobilfunknummer. Das ist Ihr Kanal für den direkten Anruf beim Entscheider oder eine SMS-Kampagne. Eine Elektriker-Telefonnummern-Liste, sortiert nach Nummerntyp, gibt Ihnen kein Branchenverzeichnis der Welt.

E-Mail-Typen: info@ ist nicht gleich Individual Email

Und wenn schon E-Mail, dann bitte die richtige. Scrap.io unterscheidet: Haupt-E-Mail, Individual Email mit Vor- und Nachname der Person, Contact (info@, kontakt@), Sales, Marketing, Finance, Administration. Wer Elektriker-Adressen mit E-Mail will und dabei zwischen einer namentlichen Ansprechperson und einem anonymen info@-Postfach unterscheiden kann, schreibt völlig anders — und trifft öfter. 25.369 der 35.973 Betriebe haben eine auffindbare Adresse. Nicht jede davon ist gleich viel wert. Genau das zeigt Ihnen die Klassifizierung vor dem Versand.

Signale, die kaufbereite Betriebe verraten

Jetzt wird es interessant. Manche Datenpunkte sind gar keine Kontaktdaten, sondern Kaufsignale. Kein Website-Pixel? Dann läuft dort kein Online-Marketing — ein Fall für die Webagentur. Gar keine Website? Erst recht. Fiche nicht vom Inhaber beansprucht? Der Betrieb kümmert sich (noch) nicht um seine Onlinepräsenz. Erst kürzlich zum ersten Mal auf der Karte aufgetaucht? Vermutlich eine Neugründung — und die braucht so ziemlich alles. Diese Signale sind Ihr Aufhänger im Gespräch und, wie wir gleich sehen, sogar Ihr juristischer Rückenwind. Solche Elektrofachbetriebe-Kontaktdaten plus Signal schlagen jede stumpfe Namensliste.

Alle Elektriker-Adressen aus Google Maps extrahieren — Schritt für Schritt

Der schnellste Weg zu 35.973 Elektriker-Adressen führt nicht über ein Verzeichnis. Er führt über die Karte, die ohnehin jeder Betrieb pflegt — weil davon seine Kundschaft abhängt.

Bevor wir ins Detail gehen, hier die Kurzfassung. So exportieren Sie Google-Maps-Daten für Elektriker in vier Schritten:

  1. Kategorie und Gebiet wählen — „Elektriker" plus Stadt, Landkreis, Bundesland oder ganz Deutschland.
  2. Filtern, bevor Credits verbraucht werden — nur mit E-Mail, nur mit Mobilnummer, nur ohne Website.
  3. Exportieren — als CSV oder Excel, fertig fürs CRM.
  4. GeoSearch — Radius oder Polygon für Vertriebsgebiete, die keiner Verwaltungsgrenze folgen.

Video: Scrap.io — How to Start? (auf Englisch, deutsche Untertitel empfohlen)

Schritt 1 — Kategorie und Gebiet wählen

Sie tippen die Kategorie ein und wählen das Gebiet. Und hier liegt der erste große Unterschied: Sie sind nicht auf eine Stadt beschränkt. Ville, Landkreis, Bundesland — oder das ganze Land. Die 35.973 deutschen Elektriker sind keine 3.000 Einzelsuchen nach Postleitzahl. Es ist eine Abfrage. Genau das zeigt das folgende Video am konkreten Fall „eine Kategorie über ein ganzes Land":

Video: Lokale Leads auf Länderebene extrahieren (auf Englisch, deutsche Untertitel empfohlen)

Elektriker-Adressen extrahieren: Suche nach Kategorie und Region in Scrap.io

Ein kleiner ehrlicher Hinweis, weil ich nichts versprechen will, was nicht stimmt: Die Suche nach einem ganzen Land setzt den Company-Plan voraus. Städte, Landkreise und Bundesländer sind auf den kleineren Plänen abgedeckt. Die Zählung bleibt auf jedem Plan gratis.

Schritt 2 — Filtern, bevor Credits verbraucht werden

Das ist der Punkt, an dem sich Geld sparen lässt. Bei Scrap.io greifen alle Filter vor der Extraktion. Sie bauen eine E-Mail-Kampagne? Filtern Sie auf „E-Mail vorhanden" — und zahlen keinen Credit für Betriebe ohne Adresse. Sie verkaufen Website-Erstellung? Filtern Sie auf „keine Website" — und bekommen exakt die 8.098 Betriebe, die Sie brauchen. Kein Gießkannen-Export, kein verbranntes Budget. So sieht das aus:

Elektriker-Adressen filtern vor der Extraktion in Scrap.io: E-Mail, Telefon, Website

Video: Kunden über Google-Maps-Filter finden (auf Englisch, deutsche Untertitel empfohlen)

Schritt 3 — Export als CSV oder Excel

Ein Klick, und Sie halten Ihre Elektriker-Firmenliste als Excel oder CSV in der Hand — mit Name, Adresse, Telefon, klassifizierter E-Mail und Social-Media-Links. Über 100.000 Zeilen? Dann kommen mehrere Dateien gebündelt im ZIP. Bei 35.973 Elektrikern ist das natürlich kein Thema. Wer den Ablauf ans CRM anbinden oder automatisieren will, findet die Mechanik in der Scrap.io-Dokumentation.

Schritt 4 — GeoSearch für Vertriebsgebiete

Und wenn Ihr Vertriebsgebiet keiner Landkreisgrenze folgt? Dann zeichnen Sie es selbst. Mit der GeoSearch ziehen Sie einen Radius um einen Punkt — die 736 Elektriker im 20-km-Umkreis um München sind genau so entstanden — oder ein freies Polygon auf die Karte. Ein Ballungsraum, ein Gewerbegebiet, Ihr persönliches Reisegebiet. Kein Adressverlag kann Ihnen das verkaufen. Die Karte schon.

Elektriker-Adressen per Umkreis: GeoSearch Radius in Scrap.io

Elektriker-Adressen für ein eigenes Gebiet: GeoSearch Polygon in Scrap.io

Wer nur einen einzelnen Betrieb direkt in Google Maps prüfen will, braucht dafür nicht mal ein Konto: Die kostenlose Scrap.io Chrome-Erweiterung blendet E-Mails und soziale Netzwerke direkt in der Kartenansicht ein. Praktisch zum Antesten, bevor Sie sich festlegen. Ergänzend lohnt der Blick in den Vergleich der besten Google-Maps-Scraper.

Testen Sie Scrap.io 7 Tage kostenlos — 50 Suchen und 100 Export-Credits inklusive. Genug, um Ihre erste Elektriker-Liste zu ziehen und zu prüfen, ob die Daten halten, was sie versprechen. 195 Länder, 4.000+ Kategorien, Echtzeitdaten bei jedem Export. Jetzt gratis starten →

Rechtssichere Ansprache: was UWG und DSGVO 2026 erlauben

Bis zu 300.000 Euro Bußgeld. Das ist der Preis einer falsch verstandenen Kalt-Mail. Und die meisten Vertriebler in Deutschland verstehen § 7 UWG genau falsch herum.

Der weit verbreitete Irrtum lautet: „Anrufen ist verboten, Mailen ist harmlos." Es ist genau andersherum. Sortieren wir das sauber — Kanal für Kanal.

Kanal Ziel Rechtslage
TelefonB2C❌ Nur mit ausdrücklicher Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG)
TelefonB2B✅ Mutmaßliche Einwilligung genügt
E-MailB2B & B2C❌ Vorheriges Opt-in nötig (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG)
PostB2B✅ Über berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO)

Telefon: mutmaßliche Einwilligung genügt im B2B

Ist Kaltakquise bei Elektrobetrieben per Telefon erlaubt? Ja. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG genügt im B2B die mutmaßliche Einwilligung — Sie dürfen anrufen, wenn Ihr Angebot für die Tätigkeit des Betriebs objektiv relevant ist. Sie verkaufen Kabeltrassen, Angebotssoftware oder Nachunternehmerleistungen an einen Elektrobetrieb? Der Bezug liegt auf der Hand. Genau hier zahlt sich das Neueröffnungs-Signal aus dem vorigen Kapitel aus: Ein frisch gegründeter Betrieb braucht plausibel neue Lieferanten — Ihre mutmaßliche Einwilligung wie aus dem Lehrbuch.

E-Mail: keine B2B-Ausnahme

Und jetzt der Teil, der wehtut. Für Werbe-E-Mails gibt es keine B2B-Ausnahme. § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG verlangt auch zwischen Unternehmen ein vorheriges, ausdrückliches Opt-in. Die kalte Werbe-Mail an einen Elektrobetrieb, den Sie nie zuvor kontaktiert haben? Abmahnfähig. Auf den Punkt gebracht: Sie dürfen einen Elektrobetrieb anrufen, wenn Sie Kabeltrassen verkaufen. Sie dürfen ihm keine Kalt-Mail schicken. Merken Sie sich diesen einen Satz, und Sie sind den meisten voraus.

Post und LinkedIn: der unterschätzte Weg

Postalische Werbung ist der stille Gewinner. Über das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO ist adressierte B2B-Werbung grundsätzlich zulässig — der Erwägungsgrund 47 nennt Direktwerbung sogar ausdrücklich als möglichen Zweck (Quelle: Erwägungsgrund 47 DSGVO). Und genau hier spielen die 35.973 vollständigen Postanschriften ihre Stärke aus. LinkedIn ist ebenfalls gangbar, solange Sie nicht spammen und die Plattform-AGB beachten.

Was „berechtigtes Interesse" konkret bedeutet

Berechtigtes Interesse ist kein Freibrief. Es verlangt eine Interessenabwägung: Ihr wirtschaftliches Interesse gegen die Grundrechte des Betroffenen, unter Berücksichtigung seiner vernünftigen Erwartungen. Bei öffentlich sichtbaren Geschäftsdaten und einem sachlich passenden Angebot fällt diese Abwägung meist zu Ihren Gunsten aus. Die Aufsichtsbehörden haben dazu eine Orientierungshilfe zur Direktwerbung veröffentlicht, die als Maßstab dient. Der Vorteil selbst extrahierter Daten: Jeder Datenpunkt ist bis zur Quelle rückverfolgbar. Sie können genau sagen, woher die Anschrift stammt — das verlangt Art. 14 DSGVO, wenn Sie Daten von Dritten beziehen.

Wer tiefer einsteigen will, findet den allgemeinen Rahmen im Scrap.io-Leitfaden zur Kaltakquise 2026. Und noch ein Wort zur Datenbasis selbst: Scrap.io ist DSGVO- und CCPA-konform und verarbeitet ausschließlich öffentlich zugängliche Geschäftsdaten. Was Sie damit tun, richtet sich dann nach § 7 UWG — deshalb dieses Kapitel.

Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Lassen Sie Ihre Kampagne im Zweifel juristisch prüfen.

5 Geschäftsmodelle, die Elektriker-Adressen brauchen

Sonepar Deutschland macht über 3 Milliarden Euro Umsatz mit 199 Niederlassungen. Raten Sie mal, wovon jede einzelne dieser Niederlassungen lebt: von der Adressliste der Elektrobetriebe im Umkreis.

Wenn Sie sich fragen, ob sich das für Ihr Modell lohnt — hier sind die fünf, für die eine Liste von Handwerker-Adressen für den Vertrieb bare Münze ist:

  1. Elektrogroßhandel & Hersteller. Das Paradebeispiel. Sonepar Deutschland (über 3 Mrd. € Umsatz, 199 Niederlassungen, Teil eines Konzerns mit 2.800 Standorten in 40 Ländern) lebt davon, dass jede Agentur die Elektrobetriebe ihres Einzugsgebiets kennt. Dasselbe Muster bei Verbundgruppen: FEGIME Deutschland vereint 45 unabhängige Familienunternehmen, rund 160 Standorte, 3.500+ Mitarbeiter, 1,5 Mrd. € Umsatz und 12 % nationalen Marktanteil (2025). Ein Netzwerk aus vielen Standorten braucht genau eine Sache: territorialisierte Listen.
  2. Handwerkersoftware / SaaS. Der ICP ist buchstäblich der deutsche Elektriker. HERO Software ist stark bei Elektro, Installation und Heizung, mit branchenspezifischen Modulen. ToolTime (9,4/10) und Plancraft (9,2/10) zielen aufs gesamte Handwerk, Elektro inklusive.
  3. Personaldienstleister & Recruiting. 46 % der Betriebe melden offene Stellen. Wer Fachkräfte oder Zeitarbeit vermittelt, hat in dieser Zahl seinen ganzen Markt.
  4. Franchise- und Verbundsysteme. Wer Betriebe für ein Verbundsystem gewinnen will, muss sie erst mal alle kennen — flächendeckend, nicht stadtweise.
  5. Marketing- & Webagenturen. Und hier das schönste Segment: die 8.098 Elektrobetriebe ohne Website. Wer Handwerksbetriebe ohne Website finden will, filtert genau darauf — ein direkt ansprechbares, glasklar qualifiziertes Zielsegment.

Verzeichnis, Adresskauf oder Eigenextraktion? Der direkte Vergleich

Kaufen oder selbst extrahieren? Die ehrliche Antwort hängt an einer einzigen Frage: Wie alt darf Ihre Liste sein?

Kriterium Verzeichnis Adresskauf Extraktion in Echtzeit
Aktualität🟡 Undokumentiert🔴 Altert ab Kauf🟢 Beim Export frisch
E-Mail-Abdeckung🔴 Keine🟡 Teilweise🟢 25.369 von 35.973
Kosten🟢 Gratis, aber Handarbeit🔴 Pro Datensatz + Mindestabnahme🟢 Ab 35 €/Monat, 10.000 Credits
Exportierbarkeit🔴 Kein Export🟢 CSV/Excel🟢 CSV/Excel
DSGVO-Nachvollziehbarkeit🟡 Manuell🔴 Herkunft oft unklar🟢 Quelle rückverfolgbar

Fair bleibt fair: Für die eine, seltene Postaktion im Jahr kann eine gekaufte Liste reichen. Wer aber laufend prospektiert, für den schlägt die frische, selbst gezogene Fiche die zehnfach weiterverkaufte Kaufadresse fast immer. Der ausführliche Vergleich rund um Firmenadressen für Deutschland steht im Guide zum Firmenadressen kaufen; ob sich das Kaufen überhaupt rechnet, klärt der Beitrag Leads kaufen — lohnt es sich?. Und wer nur die Marktgröße im Land wissen will, findet den nationalen Kontext in der Übersicht zur Firmendatenbank Deutschland. Ehrlich gesagt: Eine sauber gefilterte Handwerksbetriebe-Liste aus der Echtzeit-Karte ist der Kaufliste in fast jeder Hinsicht überlegen. Ein Detail noch, das gern untergeht: Echtzeitdaten bedeuten keine Datenbank von gestern — jede Extraktion re-scrapet Karte und Website im Moment des Exports. In einem Sektor, in dem Handwerksbetriebe laufend entstehen, fusionieren und schließen, ist das der entscheidende Unterschied zur eingefrorenen Liste.

FAQ

Wie viele Elektriker gibt es in Deutschland?

Auf Google Maps sind aktuell 35.973 Elektrobetriebe in Deutschland gelistet (Stand: August 2026, Erhebung über Scrap.io). Der ZVEH zählt 48.178 Betriebe in den drei E-Handwerken — die Differenz erklärt sich dadurch, dass nicht jeder in die Handwerksrolle eingetragene Betrieb einen gepflegten Kartendatensatz führt.

Wo bekomme ich eine vollständige Liste aller Elektriker in Deutschland?

Klassische Branchenverzeichnisse zeigen Adressen an, erlauben aber keinen Export. Eine vollständige, exportierbare Liste mit Telefonnummer, Website und E-Mail erhalten Sie über eine Echtzeit-Extraktion der Kartendaten, zum Beispiel mit Scrap.io — ein Land, eine Abfrage, Ausgabe als CSV oder Excel.

Ist Kaltakquise bei Elektrobetrieben erlaubt?

Beim Telefon ja: nach § 7 Abs. 2 UWG genügt im B2B die mutmaßliche Einwilligung, wenn Ihr Angebot für den Betrieb objektiv relevant ist. Bei E-Mail nein: hier ist auch im B2B eine vorherige ausdrückliche Einwilligung erforderlich. Postalische Werbung ist über das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO grundsätzlich möglich.

Wie heißen Elektriker heute offiziell?

Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik. „Elektriker" ist die umgangssprachliche Bezeichnung; im Handwerksregister und in Stellenausschreibungen finden Sie außerdem Elektroinstallateur, Elektrotechniker und Elektrofachbetrieb.

Wie viele Elektrobetriebe haben keine eigene Website?

8.098 von 35.973 — rund 22,5 % der auf Google Maps gelisteten Elektrobetriebe in Deutschland haben keine Website (Stand: August 2026, Scrap.io). Für Webagenturen ist das ein direkt filterbares Zielsegment.

Fazit

Drei Dinge zum Mitnehmen. Erstens: Die relevante Zahl ist nicht die Registernummer, sondern die 35.973 erreichbaren Betriebe auf der Karte. Zweitens: Kein Verzeichnis gibt Ihnen diese Liste zum Export — das verbietet deren Geschäftsmodell, nicht die Technik. Drittens: Beim Anrufen sind Sie im B2B rechtlich sauber, bei der Kalt-Mail nicht — sortieren Sie Ihre Kanäle danach.

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