Articles » Leadgenerierung » Firmenverzeichnis Österreich 2026: So finden & exportieren Sie alle Firmen

Markus aus Graz wollte eigentlich nur eins: eine Liste aller Tischlereien in der Steiermark, mit E-Mail-Adresse, zum Anschreiben. Klingt simpel. Er hat drei Stunden in der WKO-Firmensuche verbracht, 40 Fiche einzeln geöffnet, die Adressen per Hand in eine Excel-Tabelle kopiert. Am Ende hatte er 38 Kontakte und wunde Finger. Willkommen 2026.

Und das ist das eigentliche Problem mit einem Firmenverzeichnis Österreich: Es gibt Dutzende davon, sie sind alle irgendwie kostenlos, und trotzdem kommt niemand einfach an eine saubere, exportierbare Liste. Nachschlagen können Sie überall. Aber eine Datei bauen, mit der Sie am Montag früh loslegen? Das ist eine andere Baustelle.

Dieser Artikel macht zwei Dinge. Erstens: Er sortiert die österreichischen Quellen — WKO Firmen A-Z, Firmenbuch, FirmenABC und Co. — nach dem, wofür sie wirklich taugen. Zweitens zeigt er, wie Sie sich Ihr eigenes Unternehmensverzeichnis Österreich aus Google Maps bauen: über 903.895 Betriebe, filterbar vor dem Export, ganzes Land in zwei Klicks. Legen wir los.

Video: Scrap.io – How to Start? (EN)

Inhalt
  1. Was ist ein Firmenverzeichnis?
  2. Offizielle Quellen: WKO Firmen A-Z, Firmenbuch & Co.
  3. Kommerzielle Anbieter im Vergleich
  4. Das Problem: Nachschlagen ≠ Leads exportieren
  5. Ihr eigenes Firmenverzeichnis bauen: 900.000+ Firmen aus Google Maps
  6. Vergleich: Welche Quelle für welchen Zweck?
  7. Rechtslage 2026
  8. Praxis: 3 Wege zur Firmenliste
  9. FAQ
  10. Fazit

Firmenverzeichnis Österreich – Firmensuche nach Kategorie und Ort in Scrap.io

Was ist ein Firmenverzeichnis?

Ein Firmenverzeichnis ist im Kern eine Sammlung von Unternehmen mit ihren wichtigsten Daten: Name, Adresse, Branche, oft Telefonnummer und Website. In Österreich gibt es davon zwei Sorten, und die verwechseln die meisten Leute munter miteinander.

Die erste Sorte ist das amtliche Register. Das Firmenbuch etwa. Es sagt Ihnen, wer rechtlich existiert, wer haftet, welche Gesellschaftsform vorliegt. Juristische Wahrheit, sauber dokumentiert. Für Kontaktdaten zum Verkaufen? Nahezu wertlos.

Die zweite Sorte ist das kommerzielle Branchenverzeichnis — Herold, FirmenABC, firmeninfo. Hier geht es um Auffindbarkeit: Ein Betrieb trägt sich ein, damit Kunden ihn finden. Praktisch fürs Nachschlagen. Aber niemand von denen wurde gebaut, damit Sie mal eben 5.000 Datensätze rausziehen.

Merken Sie sich diesen Unterschied. Er erklärt, warum die Firmensuche Österreich gefühlt überall möglich ist — und eine echte Prospektierungsliste trotzdem so selten. Ein Verzeichnis zum Lesen ist eben etwas anderes als ein Verzeichnis zum Exportieren.

Und es gibt noch eine dritte, oft übersehene Sorte: die Karte. Google Maps ist streng genommen kein Firmenverzeichnis im klassischen Sinn — und trotzdem das vollständigste, das Österreich hat. Dazu später mehr.

Offizielle Quellen: WKO Firmen A-Z, Firmenbuch & Co.

Fangen wir bei den seriösen, kostenlosen Anlaufstellen an. Die kennen Sie vielleicht schon, aber die Details entscheiden, ob sie Ihnen helfen oder nur Zeit fressen.

WKO Firmen A-Z

Das Firmenverzeichnis WKO — offiziell Firmen A-Z — ist das Mitgliederverzeichnis der Wirtschaftskammer. Und es ist riesig: 625.612 Firmen sind hier gelistet, mit rund 3,5 Millionen Zugriffen pro Monat. Jede WKO-Mitgliedsfirma taucht auf, was in Österreich fast jedes gewerbliche Unternehmen bedeutet.

Der Haken? Sie suchen und klicken. Fiche für Fiche. Es gibt keinen Knopf „alle 3.000 Ergebnisse als Excel". Für die Recherche eines einzelnen Betriebs top. Für eine Liste zum Anschreiben: siehe Markus aus Graz. Trotzdem — als kostenlose Erstquelle für Firmen Österreich gehört firmen.wko.at auf Ihre Merkliste.

Firmenbuch & Auszug

Das Firmenbuch ist das offizielle Unternehmensregister Österreichs, geführt von den Gerichten. Wer eine GmbH gründet, landet hier. Wer einen Firmenbuch-Auszug braucht — für einen Kredit, einen Vertrag, eine Due Diligence — holt ihn sich hier. Und ja, das Interesse ist gewaltig: Allein „Firmenbuch" wird jeden Monat tausendfach gegoogelt.

Einsehen können Sie es über JustizOnline oder das Unternehmensserviceportal (USP). Eine einfache Abfrage ist kostenlos, vollständige Auszüge kosten eine kleine Gebühr über eine Verrechnungsstelle.

Aber — und das ist der Punkt — das Firmenbuch liefert Rechtsdaten, keine Verkaufskontakte. Geschäftsführer, Stammkapital, Sitz. Keine gepflegte E-Mail-Adresse fürs Cold Mailing. Die Idee, sich einen Firmenbuch-Auszug zu holen und die Kontaktdaten anzureichern, ist charmant — nur macht das Register selbst da nicht mit. Dafür brauchen Sie eine andere Quelle. Dazu kommen wir gleich.

Firmensuche Österreich kostenlos

Die Suche nach einer Firmensuche Österreich kostenlos ist übrigens ein Trend, der zieht — die Nachfrage hat sich zuletzt spürbar erhöht. Kein Wunder: Niemand zahlt gern für etwas, das gefühlt frei verfügbar sein sollte.

Die gute Nachricht: Für punktuelle Recherche sind WKO Firmen A-Z, die Firmenbuch-Abfrage und die Branchenverzeichnisse tatsächlich gratis. Die schlechte: „Kostenlos nachschlagen" und „kostenlos eine Liste exportieren" sind zwei völlig verschiedene Versprechen. Das erste bekommen Sie überall. Das zweite fast nirgends.

Kommerzielle Anbieter im Vergleich (FirmenABC, firmeninfo)

Neben den amtlichen Stellen gibt es die kommerziellen Schwergewichte. Sie sind polierter, oft mit mehr Features — und sie verdienen Geld, entweder mit Werbung oder mit kostenpflichtigen Auskünften.

FirmenABC ist der bekannteste Name, mit über 800.000 gelisteten Firmen. Riesige Reichweite, saubere Oberfläche, viel SEO-Power. Für eine schnelle Einzelrecherche wirklich brauchbar. Nur: Massenexport? Nicht vorgesehen.

firmeninfo.at setzt stärker auf Firmenbuch-Daten und Bonitätsauskünfte. Hier bekommen Sie Wirtschaftsinfos, Verflechtungen, teils Bilanzdaten — gegen Gebühr. Solide, wenn Sie einen bestimmten Betrieb durchleuchten wollen. Als Lead-Quelle für 2.000 Kontakte auf einen Schlag? Eher nicht.

Und dann ist da noch Herold, das klassische Branchenbuch. Nett fürs Nachschlagen. Sie merken das Muster schon: Alle sind super im Einzelfall, keiner löst das Mengenproblem. Genau das ist der rote Faden dieses Artikels.

Ein kurzer Realitätscheck lohnt sich hier. Ein Unternehmensverzeichnis Österreich ist immer nur so gut wie das, was Sie damit anfangen können. Ein Betrieb steht drin, damit man ihn findet — nicht, damit Sie ihn zusammen mit 1.000 anderen in eine Kampagne kippen. Diese Verzeichnisse sind Telefonbücher der Gegenwart. Nützlich, ja. Aber ein Telefonbuch hat noch nie jemand als Verkaufsliste benutzt.

Das Problem: Nachschlagen ≠ Leads exportieren

Hier wird es konkret. Sie haben jetzt fünf Quellen kennengelernt, und alle können dasselbe nicht: Ihnen eine gefilterte Datei in die Hand drücken.

Das ist kein Zufall. Diese Verzeichnisse wurden gebaut, damit ein Kunde eine Firma findet — nicht, damit ein Vertriebler tausend Firmen rauszieht. Der Massenexport ist nicht kaputt. Er ist schlicht nicht vorgesehen.

Wie groß der Leidensdruck ist, sehen Sie an einem verräterischen Detail: Auf Apify gibt es einen eigenen „WKO Business Directory Scraper", gebaut von Dritten, nur um Daten aus dem WKO-Verzeichnis zu ziehen. Wenn Leute Werkzeuge programmieren, um an Ihre eigene Mitgliederliste zu kommen, dann läuft beim Export irgendwas grundfalsch. Die Nachfrage ist eindeutig da. Das Angebot der klassischen Verzeichnisse eben nicht.

Und selbst wenn Sie es schaffen, irgendwo eine Liste zu kaufen — dann ist sie oft schon veraltet, bevor die erste Mail rausgeht. In Österreich kamen 2024 rund 39.554 Unternehmensneugründungen dazu (ein Plus von etwa 5 % laut Statistik Austria). Eine gekaufte Datei ist eine Momentaufnahme. Der Markt bewegt sich weiter.

Neugierig, wie so eine fertige Exportdatei aussieht — Name, E-Mail, Telefon, Kategorie, alles in einer Zeile? Demo-Datei ansehen →

Ihr eigenes Firmenverzeichnis bauen: 900.000+ Firmen aus Google Maps

Jetzt die Wende. Statt in einem fremden Verzeichnis zu wühlen, bauen Sie sich Ihr eigenes — aus der größten, aktuellsten Unternehmensdatenbank, die Österreich hat. Und die heißt nicht WKO. Sie heißt Google Maps.

Warum Google Maps?

Zahlen lügen nicht. Auf Google Maps sind aktuell 903.895 Betriebe in Österreich auffindbar (Stand Scrap.io, 08/2026). Zum Vergleich: WKO Firmen A-Z listet 625.612. Das sind fast 280.000 Betriebe mehr auf der Karte als im offiziellen Kammerverzeichnis. Warum? Weil jeder Friseur, jedes Café, jeder Ein-Personen-Berater auf Maps landet — auch die, die kein klassisches Verzeichnis pflegen. Und EPU machen in Österreich rund 61 % aller Unternehmen aus, etwa 362.000 Betriebe (WKO/everbill 2026). Genau die finden Sie auf der Karte.

Noch besser wird es bei den Kontaktdaten. Von diesen 903.895 Fiche haben laut Scrap.io:

Datenpunkt Anzahl Anteil
🌐 Mit Website 556.998 ~62 %
✉️ Mit E-Mail 435.373 ~48 %
📞 Mit Telefon 655.384 ~72 %

Fast eine halbe Million österreichische Firmen mit E-Mail. Das ist enorm. Kein amtliches Register gibt Ihnen das in dieser Form — und schon gar nicht zum Herunterladen.

Diese Daten sind übrigens keine Momentaufnahme aus einer alten Datei.

Sie werden bei jedem Export in Echtzeit von der Karte und den zugehörigen Websites gezogen. Neuer Betrieb heute eröffnet, Fiche morgen online — und schon kann er in Ihrer nächsten Liste stehen. Genau das schafft eine gekaufte Excel-Tabelle nie.

Filtern VOR dem Export

Und hier kommt der Teil, den die klassischen Verzeichnisse strukturell nicht können: filtern, bevor Sie irgendwas herunterladen. Bei Scrap.io setzen Sie die Filter zuerst — nur Betriebe mit E-Mail, nur mit Handynummer für SMS, nur ohne Website (falls Sie Websites verkaufen), nur in einem bestimmten Bezirk.

Firmenverzeichnis Österreich – Filter vor dem Export in Scrap.io setzen

Der Effekt auf Ihr Budget ist direkt. Sie zahlen nur für Kontakte, die Sie wirklich brauchen. Keine 3.000 Fiche exportieren, um dann festzustellen, dass 1.900 gar keine E-Mail haben. Wer schon mal eine Lead-Liste blind gekauft hat, kennt diesen Frust. Filtern vor dem Export macht ihn überflüssig — Punkt.

Ganz Österreich in 2 Klicks

Der letzte Baustein: Reichweite. Kategorie wählen, Ort wählen — und mit „Ort" ist nicht nur Wien gemeint, sondern bei Bedarf ganz Österreich. Kein Bundesland nach dem anderen abklappern. Ein Suchlauf, das gesamte Land, ohne eine Zeile Code.

Wie schnell das geht? Ein Kunde hat in einem realen Fall 11.734 Betriebe in 45 Minuten exportiert. Versuchen Sie das mal per Hand in der WKO-Suche. Ich warte.

Video: How to Scrape Local Leads at the Country Level (EN)

Firmenverzeichnis Österreich – GeoSearch Radius für regionale Firmensuche

Brauchen Sie es kleinteiliger — nur ein Stadtviertel in Wien, ein Einzugsgebiet rund um Linz? Dann zeichnen Sie den Bereich als Radius oder Polygon direkt auf die Karte. Verwaltungsgrenzen sind Ihnen egal, die Karte nicht.

Firmenverzeichnis Österreich – GeoSearch Polygon für präzise Zonen

Bauen Sie Ihr eigenes Firmenverzeichnis Österreich. 903.895 Betriebe, gefiltert nach E-Mail und Telefon, exportiert als CSV oder Excel. Scrap.io 7 Tage kostenlos testen – 100 Leads geschenkt →

Vergleich: Welche Quelle für welchen Zweck?

Genug Theorie. Hier die Übersicht, die Sie sich wahrscheinlich von Anfang an gewünscht haben — welche Quelle taugt wofür:

Quelle Firmen Kontaktdaten Massenexport Am besten für
WKO Firmen A-Z 625.612 🟡 Basis 🔴 Nein Einzelrecherche
Firmenbuch alle GmbH/KG… 🔴 Rechtsdaten 🔴 Nein Rechtsprüfung, Auszug
FirmenABC 800.000+ 🟡 Basis 🔴 Nein Schnelles Nachschlagen
firmeninfo.at Firmenbuch-Basis 🟡 kostenpflichtig 🔴 Nein Bonität, Verflechtungen
Scrap.io (Google Maps) 903.895 🟢 E-Mail + Tel. 🟢 Ja, gefiltert Prospektierung, Leads

Die Botschaft ist simpel: Für einen Blick auf eine einzelne Firma nehmen Sie ein amtliches oder kommerzielles Verzeichnis. Für eine exportierbare Liste — Adressen, E-Mails, Telefonnummern, gefiltert — bauen Sie sich Ihr eigenes. Beides hat seine Berechtigung. Nur eben nicht für denselben Job.

Über 50.000 Profis in 195 Ländern nutzen Scrap.io für genau diese exportierbaren Listen — von der Ein-Mann-Agentur bis zum B2B-Vertriebsteam. Mehr über Lead-Export erfahren →

Rechtslage 2026: Was in Österreich erlaubt ist

Jetzt der Teil, den viele überspringen. Ein Fehler.

Kurz und ehrlich: Österreich hat die strengsten Regeln im gesamten DACH-Raum. Strenger als Deutschland, strenger als die Schweiz. Wer das ignoriert, spielt mit dem Feuer.

Der zentrale Paragraf ist § 174 TKG 2021. Er verlangt, dass Werbe-E-Mails und Werbeanrufe eine vorherige Einwilligung (Opt-in) des Empfängers voraussetzen — und zwar auch im B2B-Bereich. Kein „berechtigtes Interesse" als Freifahrtschein wie teils in Deutschland. Verstöße können Verwaltungsstrafen von bis zu rund 58.000 € nach sich ziehen. Das ist kein Tippfehler.

Heißt das, Firmendaten sammeln ist verboten? Nein. Das Erheben öffentlich verfügbarer Geschäftsdaten ist legal — Scrap.io arbeitet DSGVO- und CCPA-konform, und jede Angabe ist bis zur Quelle rückverfolgbar. Der heikle Punkt ist nicht die Datenerhebung. Es ist der erste Kontakt. Der muss sauber sein.

Praktisch bedeutet das: Bauen Sie Ihre Liste, aber nutzen Sie sie klug — etwa für rechtlich sauberere Kanäle, für die Anbahnung über einen Anlass, oder mit passender Einwilligung. Und, weil das hier wichtig ist: Das ist keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt. Mehr Kontext zum Thema finden Sie in unserem Leitfaden zur Kaltakquise.

Ein Wort zum DACH-Vergleich, weil die Frage garantiert kommt. Deutschland ist beim B2B-Erstkontakt einen Tick liberaler, die Schweiz hat ihre eigenen Spielregeln — Österreich ist von den dreien am strengsten. Wer eine DACH-Kampagne plant, kann also nicht einfach dieselbe Vorlage über drei Länder ziehen. Was in München durchgeht, kann in Wien schon ein Problem sein.

Die Datenbasis selbst bleibt davon unberührt. Öffentliche Geschäftsdaten dürfen Sie in allen drei Ländern erheben. Es ist immer die Ansprache, die den Unterschied macht.

Praxis: 3 Wege zur Firmenliste

Zum Abschluss der praktische Teil. Sie haben grob drei Möglichkeiten, an eine österreichische Firmenliste zu kommen — jede mit ihrem eigenen Preis in Zeit, Geld oder Nerven.

Weg 1 — Manuell aus WKO & Co. Kostenlos, aber quälend langsam. Sie öffnen Fiche für Fiche, kopieren von Hand. Für 20 bis 30 Kontakte okay. Für 500 ist es, nun ja, Selbstkasteiung. Markus aus Graz lässt grüßen.

Weg 2 — Fertige Liste kaufen. Schnell, aber riskant. Sie wissen nie, wie alt die Daten sind, und bei 39.554 Neugründungen jährlich veralten gekaufte Listen erschreckend schnell. Dazu die Frage der Herkunft und Rechtssicherheit. Mehr dazu, worauf Sie beim Firmenadressen kaufen achten sollten, haben wir separat aufbereitet.

Weg 3 — Selbst exportieren aus Google Maps. Kategorie und Ort wählen, filtern (E-Mail vorhanden), als CSV oder Excel herunterladen. Aktuelle Daten, weil in Echtzeit gezogen. Gefiltert, also kein verschwendetes Budget. Skalierbar bis zum ganzen Land. Ehrlich gesagt: Für die meisten Prospektierungsziele ist das der einzige Weg, der bei größeren Mengen Sinn ergibt. Eine Übersicht der Werkzeuge dazu finden Sie unter Google Maps Scraper: beste Tools.

FAQ

Wo finde ich ein kostenloses Firmenverzeichnis für Österreich?

Kostenlos zum Nachschlagen sind WKO Firmen A-Z (firmen.wko.at), die Firmenbuch-Abfrage über JustizOnline sowie kommerzielle Branchenverzeichnisse wie FirmenABC. Alle sind gratis für die Einzelrecherche. Wollen Sie dagegen eine gefilterte Liste exportieren, brauchen Sie ein Werkzeug wie Scrap.io — mit einem 7-tägigen Gratis-Test und 100 geschenkten Leads.

Wie viele Unternehmen gibt es in Österreich?

Je nach Quelle: WKO Firmen A-Z listet 625.612 Mitgliedsfirmen. Auf Google Maps sind über 903.895 Betriebe auffindbar (Scrap.io, 08/2026). Und pro Jahr kommen rund 39.554 Neugründungen dazu (Statistik Austria, 2024). Die Karte bildet den Markt also breiter ab als jedes einzelne Register.

Kann ich das Firmenbuch kostenlos einsehen?

Eine einfache Abfrage im Firmenbuch ist über JustizOnline oder das USP kostenlos möglich. Vollständige Firmenbuch-Auszüge kosten eine geringe Gebühr. Wichtig: Das Firmenbuch liefert Rechtsdaten (Geschäftsführer, Kapital, Sitz), aber keine Verkaufskontakte wie gepflegte E-Mail-Adressen.

Wie exportiere ich österreichische Firmenadressen mit E-Mail?

Über einen Google-Maps-Export mit Scrap.io. Sie wählen Kategorie und Ort, setzen den Filter „E-Mail vorhanden" und laden das Ergebnis als CSV oder Excel herunter. In Österreich haben rund 435.373 Fiche eine E-Mail-Adresse hinterlegt — die filtern Sie gezielt heraus, bevor Sie Credits verbrauchen.

Ist B2B-Kaltakquise in Österreich erlaubt?

Nur mit vorheriger Einwilligung. § 174 TKG 2021 verlangt ein Opt-in für Werbe-E-Mails und Werbeanrufe — auch im B2B. Verstöße können mit bis zu rund 58.000 € geahndet werden. Das Sammeln öffentlicher Geschäftsdaten ist legal; entscheidend ist, dass der erste Kontakt den Regeln entspricht. Im Zweifel: rechtlichen Rat einholen. Dies ist keine Rechtsberatung.

Fazit

Ein Firmenverzeichnis Österreich zu finden ist kein Problem — es gibt genug davon. Das Problem ist der Sprung vom Nachschlagen zum Exportieren. WKO Firmen A-Z, Firmenbuch, FirmenABC: alle stark im Einzelfall, alle machtlos bei der Menge.

Wer eine echte Prospektierungsliste will, baut sie sich selbst — aus den 903.895 Betrieben auf Google Maps, gefiltert nach E-Mail und Telefon, aktuell in Echtzeit, gesetzeskonform erhoben. Schneller, frischer und günstiger als jede gekaufte Datei. Der Rest ist Ausführung. Ergänzend lohnt sich ein Blick in unseren Leitfaden zur Leadgenerierung.

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