Über 1,15 Millionen aktive Einträge stehen für die Schweiz auf Google Maps. Im Handelsregister? Finden Sie davon keine einzige E-Mail-Adresse. Nicht eine.
Das ist der ganze Widerspruch dieses Artikels in einem Satz. Und ehrlich gesagt reibt sich fast jeder daran, der zum ersten Mal versucht, in der Schweiz eine anständige Prospektionsliste aufzubauen. Man tippt „Firmenverzeichnis Schweiz" bei Google ein, landet bei Zefix, klickt sich durch — und merkt nach zehn Minuten, dass hier zwar jede GmbH sauber eingetragen ist, man aber niemanden davon kontaktieren kann. Kennen Sie das?
Genau darum geht es hier. Nicht darum, wie Sie eine Firma nachschlagen — das kann Zefix besser als jedes Tool der Welt. Sondern darum, wie Sie 2026 aus dem offiziellen Register plus Google Maps eine echte Firmenliste mit E-Mails und Telefonnummern bauen. Kein Behördendeutsch. Nur die Zahlen und die Praxis.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Firmenverzeichnis — und warum Zefix nicht reicht
- Die Firmenverzeichnis-Landschaft Schweiz 2026
- Wie viele Firmen hat die Schweiz? Register vs. Google Maps
- Firmenverzeichnis mit E-Mails & Telefonnummern selbst erstellen
- Nach Kanton & Branche filtern
- Ist das legal? UWG, revDSG & Kaltakquise 2026
- Firmendaten kaufen vs. selbst extrahieren
- Häufige Fragen (FAQ)
Video: Scrap.io – So starten Sie in wenigen Minuten (englisch, deutsche Untertitel empfohlen)
Was ist ein Firmenverzeichnis — und warum Zefix nicht reicht
Zefix ist grossartig, um EINE Firma zu prüfen. Um TAUSEND zu kontaktieren, ist es nutzlos.
Fangen wir bei der Definition an, denn hier gehen die Begriffe wild durcheinander. Ein Firmenverzeichnis ist eine strukturierte Liste von Unternehmen mit ihren Kerndaten: Name, Adresse, Rechtsform, manchmal Branche. Andere sagen Unternehmensverzeichnis, Firmenliste, Firmendatenbank oder Firmenindex. Für Ihre Praxis ist der Name egal. Was zählt, ist eine einzige Frage: Sind Kontaktdaten dabei — oder nur die juristische Hülle?
Und genau da wird's unbequem.
Das offizielle Firmenverzeichnis der Schweiz ist Zefix, der zentrale Firmenindex. Wer „Zefix Handelsregister" googelt, landet genau hier: Der Dienst bündelt die 26 kantonalen Handelsregister, wird täglich aktualisiert und ist gratis. Wenn Sie also das Handelsregister Schweiz online durchsuchen wollen, um eine Rechtsform, einen Sitz oder einen Handelsregisterauszug Schweiz zu prüfen — perfekt, dafür ist Zefix gebaut. Die Handelsregister-Firmensuche läuft dort sauber und schnell.
Aber. Und das ist ein grosses Aber. Zefix liefert Ihnen keine E-Mail. Keine Telefonnummer. Und schon gar keinen Export von tausend Fiches auf einmal. Sie können das Handelsregister Schweiz online kostenlos durchsuchen, so oft Sie wollen — für die Kaltakquise bekommen Sie daraus exakt null verwertbare Kontakte.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Sie wollen alle Treuhänder im Kanton Zürich anschreiben. Bei Zefix tippen Sie einen Namen ein, bekommen einen Eintrag, klicken, lesen, zurück, nächster Name. Für zwei Firmen okay. Für 800? Das ist reines Masochismus. Ein Firmenverzeichnis Zürich nach Branche gefiltert und exportierbar? Fehlanzeige.
Der Trick, den kaum jemand ausspricht: Sie brauchen beides nicht gegeneinander. Sie brauchen das Register als offiziellen Ausgangspunkt — und eine Anreicherung mit Kontaktdaten obendrauf. Register plus E-Mails. Zefix plus Google Maps. Genau dieses Muster bauen wir im Rest des Artikels auf.
Die Firmenverzeichnis-Landschaft Schweiz 2026
Zefix, Moneyhouse, local.ch, firmen.ch — welches Verzeichnis liefert wirklich Kontaktdaten für die Prospektion? Kurze Antwort: keines vollständig. Schauen wir uns die Player der Reihe nach an, denn jeder hat seinen Zweck — nur eben selten den, den Sie für Ihre Akquise brauchen.
Zefix ist die Amtsstube. Offiziell, rückverfolgbar, kostenlos. Ideal fürs Juristische, praktisch nutzlos fürs Vertriebliche. Moneyhouse geht einen Schritt weiter: über 630'000 aktive Firmen, angereichert um Bonität und Zahlungsverhalten. Stark, wenn Sie wissen wollen, ob ein Kunde zahlungsfähig ist. Nur: Die Details sind kostenpflichtig, und E-Mails für ein Cold Mailing bekommen Sie auch hier nicht.
Dann die Publikumsannuaire. local.ch und search.ch (Swisscom Directories) kennt jeder — der Nachfolger des guten alten Telefonbuchs. Für die Suche nach einem einzelnen Restaurant top. Ein filterbarer B2B-Export nach Kanton und Branche? Gibt's nicht. firmen.ch und das Portal handelsregister.ch (online seit 1997) sind ebenfalls reine Nachschlagewerke — Metadaten, keine exportierbaren Kontaktlisten.
Hier der direkte Vergleich, damit klar wird, wer was kann:
| Verzeichnis | Typ | E-Mails | Massen-Export | Aktualität |
|---|---|---|---|---|
| Zefix | Offizielles Register | ❌ | ❌ | 🟢 täglich |
| Moneyhouse | Wirtschaftsinfo | ❌ | 🟡 kostenpflichtig | 🟢 tagesaktuell |
| local.ch / search.ch | Annuaire | 🟡 einzeln | ❌ | 🟡 variabel |
| Scrap.io | Echtzeit-Karte | ✅ 581'659 | ✅ CSV/Excel | 🟢 beim Export |
Fällt Ihnen etwas auf? Die klassischen Verzeichnisse sind alle Nachschlagewerke. Sie beantworten „Wer ist diese Firma?" — nicht „Gib mir alle Firmen einer Branche mit E-Mail". Für Letzteres brauchen Sie eine andere Art von Datenquelle, die direkt von der Karte extrahiert. Mehr dazu, plus ein Blick auf die DACH-weite Firmendatenbank, gleich im nächsten Kapitel.
Wie viele Firmen hat die Schweiz? Register vs. Google Maps
630'000 oder 1,15 Millionen Firmen? Beide Zahlen stimmen — sie messen nur nicht dasselbe.
Das klingt nach Statistik-Spielerei, ist aber Ihr grösster Vertriebsvorteil — und der Grund, warum ein gutes Firmenverzeichnis Schweiz heute nicht mehr im Register endet, sondern auf der Karte anfängt. Schauen wir genau hin. Im Handelsregister sind laut Moneyhouse über 630'000 aktive Einheiten eingetragen (Moneyhouse, 2026). Das sind die juristischen Personen: AGs, GmbHs, eingetragene Einzelfirmen. Sauber, offiziell — und begrenzt auf das, was eintragungspflichtig ist.
Auf Google Maps dagegen zählt Scrap.io für die Schweiz 1'150'152 aktive Einträge (Scrap.io, 01.08.2026). Fast das Doppelte. Woher der Unterschied? Filialen, Selbstständige, freie Berufe, Praxen, Läden — all die Betriebe, die auf der Karte stehen, aber im Register fehlen oder gar nicht eintragungspflichtig sind. Die Schweiz besteht ohnehin zu 99,7 % aus KMU, davon rund 90 % Mikrounternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten (OFS/STATENT, 2023, via STATENT des BFS). Genau diese Kleinstbetriebe sind auf der Karte am besten sichtbar — und im Register am schlechtesten greifbar.
Jetzt kommt der Teil, der für Ihre Akquise zählt. Von den 1,15 Millionen Einträgen haben:
| Segment | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| 🟢 Alle Einträge (Google Maps CH) | 1'150'152 | 100 % |
| 📞 Mit Telefonnummer | 895'615 | ~78 % |
| 🌐 Mit Website | 718'313 | ~62 % |
| ✉️ Mit E-Mail | 581'659 | ~51 % |
581'659 Betriebe mit hinterlegter E-Mail. Aus einem Land mit gut acht Millionen Einwohnern. Das übersteigt bereits die Gesamtgrösse der meisten klassischen Firmendatenbanken — und jede Fiche ist beim Export frisch, nicht ein Jahr alt. Das beantwortet nebenbei die Dauerfrage wie viele Firmen gibt es in der Schweiz ehrlicher als jede einzelne Zahl allein.
Neugierig, wie viele Firmen mit E-Mail es in Ihrem Kanton gibt? Die Zählung bei Scrap.io ist komplett kostenlos — Sie sehen live und ohne ein einziges Credit zu verbrauchen, wie viele Betriebe (mit E-Mail, mit Website, mit Mobilnummer) es in Ihrer Zielregion wirklich gibt. Kein Kauf, kein Risiko, nur die echte Zahl.
Firmenverzeichnis mit E-Mails & Telefonnummern selbst erstellen — Schritt für Schritt
Nehmen wir Andrea. Sie verkauft Buchhaltungssoftware an Zürcher KMU und braucht 2'000 Kontakte — bis Freitag. Mit Zefix würde sie noch im Herbst klicken. Mit einem Tool, das direkt von der Karte extrahiert, hat sie die Firmenliste Schweiz vor dem Mittagessen. So geht's konkret.
Die Idee ist simpel: Statt fremde Listen zu kaufen oder Register abzutippen, bauen Sie sich Ihr Firmenverzeichnis Schweiz mit E-Mail selbst — indem Sie öffentlich sichtbare Geschäftsdaten direkt aus Google Maps ziehen. Genau dafür gibt es Scrap.io — eine Plattform, die Kartendaten in Echtzeit zugänglich macht: über 225 Millionen Einträge weltweit, 195 Länder, mehr als 4'000 Kategorien. Und ja, die Schweiz ist mit ihren 1,15 Millionen Einträgen voll dabei. Wer die Tool-Landschaft breiter vergleichen will, findet das im Überblick der besten Google Maps Scraper.
Der Ablauf hat drei Schritte. Wirklich nur drei:
- Branche und Kanton wählen. Tippen Sie Ihre Branche ein — eine oder mehrere gleichzeitig — und wählen Sie das Gebiet: Stadt, Kanton oder die ganze Schweiz. Die Zählung erscheint sofort und kostet nichts. So können Sie alle Firmen eines Kantons auflisten, bevor Sie einen Rappen ausgeben.
- Filter setzen. Nur Betriebe mit E-Mail? Nur Handynummern für die SMS-Kampagne? Nur Firmen ohne Website (der Traum jeder Webagentur)? Kreuzen Sie an, was Sie brauchen — bevor Credits verbraucht werden.
- Exportieren. Ein Klick, und Sie erhalten eine CSV- oder Excel-Datei mit Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mails und Social-Media-Links. So lassen sich Firmenadressen Schweiz nach Excel exportieren, direkt fürs CRM oder Cold-Mailing-Tool. Über 100'000 Zeilen? Dann kommen mehrere Dateien gebündelt im ZIP.
Das war's. Kein Support-Ticket, kein Onboarding-Call, keine Zeile Code. Wer schweizer Firmen mit E-Mail-Adresse finden will, hat sie in derselben Zeit, die ein Kaffee zum Durchlaufen braucht.
Und der Punkt, der den grössten Unterschied macht: die Klassifizierung der E-Mails. Scrap.io sortiert automatisch nach Haupt-E-Mail, individuellen Kontakten mit Vor- und Nachnamen, generischen Adressen (info@, contact@), Sales-, Marketing- und Finanz-E-Mails. Sie wissen also vor dem ersten Versand, wen Sie erreichen. Kennen Sie den Frust, eine Mail an info@ zu schicken, die niemand liest? Genau den umgehen Sie.
Wie das im grossen Massstab aussieht — ein ganzes Land in Echtzeit — zeigt diese Demo:
Video: Leads auf Länderebene extrahieren – die ganze Schweiz in zwei Klicks (englisch, deutsche Untertitel empfohlen)
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Nach Kanton & Branche filtern
Eine Liste mit 800'000 Firmen ist keine Prospektionsliste. Es ist ein Datenfriedhof.
Das ist der Denkfehler, den viele machen: Sie wollen „möglichst viele" Kontakte. Falsch. Sie wollen die richtigen. Und genau dafür sind Filter da — die Kunst, aus 1,15 Millionen Einträgen die 300 zu machen, die für Sie zählen.
Bei Scrap.io greifen alle Filter vor der Extraktion. Das ist kein Detail, sondern der ganze Unterschied. Sie sagen dem Tool „nur Betriebe mit hinterlegter E-Mail" oder „nur Mobilnummern für meine SMS-Kampagne" — und zahlen ausschliesslich für Kontakte, die dieses Kriterium erfüllen. Kein verbranntes Budget für leere Fiches. Wollen Sie Unternehmen in der Schweiz nach Branche filtern und dabei nur die mit Website behalten? Zwei Klicks.
Die geografische Aussteuerung läuft über vier Ebenen: Stadt, Bezirk, Kanton, ganzes Land. Für eine KMU-Liste Schweiz nach Kanton wählen Sie einfach die Kantonsebene — Zürich, Bern, Aargau, Luzern, St. Gallen, Zug, was auch immer Ihr Markt ist. Ein Firmenverzeichnis Zürich, Bern, Aargau, Luzern oder St. Gallen ist damit nur eine Auswahl im Dropdown, kein Projekt.
Und wenn Ihr Zielgebiet keiner Verwaltungsgrenze folgt? Dann kommt die GeoSearch ins Spiel. Zwei Modi:
Mit dem Radius ziehen Sie einen Kreis um einen Punkt — etwa 20 Kilometer um Ihren Standort in Winterthur. Mit dem Polygon zeichnen Sie eine beliebige Fläche frei auf die Karte: das Bankenviertel in Zürich, ein Gewerbegebiet, eine Region über Gemeindegrenzen hinweg. Alle Filter und die Mehrfach-Kategorien bleiben innerhalb dieser Zone aktiv.
Übrigens ein netter Nebeneffekt: Die Zonensuche funktioniert auch ganz ohne Kategorie. Sie wollen einfach alle Betriebe eines Quartiers, egal welche Branche? Geht. So bekommen Sie eine echte wirtschaftliche Kartografie eines Gebiets — etwas, das kein klassisches Register hergibt. Und der Clou: Ob Sie eine B2B-Firmenliste Schweiz für die Kaltakquise brauchen oder Firmenkontakte Schweiz für einen Newsletter — es ist dieselbe Suche, nur andere Filter. Wer die Daten aus Google Maps als Schweizer Firmen extrahieren und automatisch ins CRM schieben will, dockt über die REST-API an.
Ist das legal? UWG, revDSG & Kaltakquise 2026
Darf man in der Schweiz überhaupt kalt anschreiben? Ja — aber mit Regeln. Und die sind unbequemer, als die meisten „DSGVO-konform"-Siegel suggerieren. Kurzer Haftungsausschluss vorweg: Das hier ist keine Rechtsberatung. Aber es ist der Stand, den jeder kennen sollte, bevor er Budget in Kontakte steckt.
Trennen wir zwei Dinge, die ständig durcheinandergehen. Erstens: Dürfen Sie öffentliche Geschäftsdaten besitzen und verarbeiten? Grundsätzlich ja. Es geht um öffentlich verfügbare Business-Daten, jede Angabe zur Quelle rückverfolgbar, konform mit dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG). Der EDÖB ist die zuständige Aufsichtsbehörde, falls Sie tiefer einsteigen wollen.
Zweitens, und hier wird's streng: Dürfen Sie die Daten für E-Mail-Werbung nutzen? Nur bedingt. Nach Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG ist Massenwerbung per E-Mail in der Schweiz nur zulässig, wenn drei Bedingungen erfüllt sind. Merken Sie sich diese drei — sie sind Ihr ganzes Compliance-Fundament:
- Einwilligung — der Empfänger hat vorher zugestimmt (Opt-in).
- Korrekte Absenderangabe — Sie geben klar an, wer schreibt.
- Einfache Abmeldung — ein funktionierender Abmelde-Link in jeder Nachricht.
Klingt hart für die Kaltakquise? Ist es teilweise auch. Der Massenversand an gekaufte Adressen ohne Einwilligung ist heikel. Individuell adressierte B2B-Anfragen mit sachlichem Bezug werden dagegen deutlich toleranter behandelt. Und: Der Telefonkanal ist im B2B oft der sauberere Weg. Wer die Kanäle sauber durchdeklinieren will, findet die Details im Leitfaden zur Kaltakquise 2026.
Kurz gesagt: Der entscheidende Vorteil selbst extrahierter Daten liegt genau hier — Sie kennen die Quelle. Jeder Datenpunkt ist bis zu seinem Ursprung auf der Karte rückverfolgbar. Eine gekaufte Liste, deren Herkunft im Dunkeln liegt, kann das nicht bieten. Das ist kein juristisches Schlupfloch — aber ein solides Fundament.
Firmendaten kaufen vs. selbst extrahieren
Ich sage es ehrlich: gekaufte Adresslisten sind oft veraltet, bevor Sie die erste Mail senden.
Das ist keine Polemik, sondern der Alltag. Ein Adressverlag verkauft Ihnen eine Momentaufnahme — ein Foto der Datenbank von dem Tag, an dem zuletzt aktualisiert wurde. Wann das war? Steht meistens nirgends. Und der Schweizer Unternehmensbestand bewegt sich ständig: Firmen ziehen um, fusionieren, schliessen, benennen sich um. Eine statische Liste bekommt davon nichts mit.
Zum Vergleich der grosse Datenhandel: Dun & Bradstreet wirbt mit rund 7,3 Millionen Adressen im DACH-Raum (dnb.com, 2026, als Grössenordnung des kostenpflichtigen Markts). Beeindruckende Zahl — aber figée. Zum Lieferzeitpunkt eingefroren. Genau das ist der Unterschied zur Echtzeit-Extraktion, bei der die Daten im Moment des Exports gezogen werden.
Die häufigsten Einwände — und die ehrliche Antwort dazu:
| Einwand | Antwort |
|---|---|
| „Zefix ist doch gratis." | Für EINE Firma nachschlagen, ja. Keine E-Mails, kein Export von tausend gefilterten Fiches. |
| „Ich kann Adressen kaufen." | Gekauft = eingefroren. Firmen geschlossen, E-Mails tot. Scrap.io zieht in Echtzeit neu. |
| „1,15 Mio. — viel zu viel." | Die Filter vor Extraktion machen aus 1,15 Mio. ein paar Hundert echte Zielkontakte. |
Bedeutet das, Kaufen sei immer falsch? Nein. Für eine einzige, seltene Aktion kann eine solide Liste vom richtigen Anbieter reichen. Wer aber regelmässig prospektiert, fährt mit frischen, selbst gezogenen Daten fast immer besser — günstiger, aktueller, mit nachvollziehbarer Herkunft. Die ganze Rechnung inklusive Preisen steht im ehrlichen Guide zum Thema Firmenadressen kaufen und im Vergleich, ob sich Leads kaufen überhaupt lohnt.
Statt veraltete Adressen zu kaufen: ziehen Sie frische Daten in Echtzeit. Bei jedem Export live von der Karte, gefiltert nach E-Mail, Festnetz oder Mobil, bevor Sie ein Credit ausgeben. 7 Tage gratis testen, 100 Leads geschenkt.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist ein Firmenverzeichnis?
Ein Firmenverzeichnis ist eine strukturierte Liste von Unternehmen mit Kerndaten — Name, Adresse, Rechtsform und teils Kontaktangaben. In der Schweiz ist Zefix das offizielle Firmenverzeichnis; für die Akquise braucht es zusätzlich E-Mails und Telefonnummern, die man über Google-Maps-Daten anreichern kann.
Wie finde ich Schweizer Firmen mit E-Mail-Adresse?
Über Register wie Zefix erhalten Sie keine E-Mails. Mit Scrap.io extrahieren Sie Firmen aus Google Maps inklusive E-Mail, Telefon und Website — gefiltert nach Kanton und Branche, exportierbar als Excel oder CSV. Der E-Mail-Filter greift vor dem Export, Sie zahlen also nur für Kontakte mit hinterlegter Adresse.
Wie viele Firmen gibt es in der Schweiz?
Im Handelsregister sind über 630'000 aktive Einheiten eingetragen (Moneyhouse, 2026); auf Google Maps sind es über 1,15 Millionen Standorte (Scrap.io, 2026). Die Differenz ergibt sich aus Filialen, Selbstständigen und nicht eintragungspflichtigen Betrieben, die auf der Karte, aber nicht im Register stehen.
Ist Kaltakquise per E-Mail in der Schweiz erlaubt?
Massenwerbung per E-Mail ist gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG nur mit vorheriger Einwilligung, korrekter Absenderangabe und einfacher Abmeldemöglichkeit zulässig. Individuell adressierte B2B-Anfragen mit sachlichem Bezug werden toleranter behandelt. Dies ist keine Rechtsberatung — im Zweifel klärt ein Anwalt Ihren konkreten Fall.
Fazit: Register plus Anreicherung schlägt jedes reine Verzeichnis
Die Schweizer Verzeichnislandschaft ist voll — Zefix, Moneyhouse, local.ch, firmen.ch. Doch fast alle teilen dasselbe Manko: Sie liefern Nachschlagewerke, keine Prospektionslisten. Namen, ja. E-Mails, nein.
Ein brauchbares Firmenverzeichnis Schweiz misst sich 2026 nicht an der Zahl der Einträge, sondern an der Zahl der erreichbaren Kontakte. Die 630'000 offiziellen Einheiten sind nur die Spitze. Die echten 1,15 Millionen Betriebe stehen auf der Karte — 581'659 davon mit E-Mail, 895'615 mit Telefon, frisch bei jedem Export. Wer das Register als Ausgangspunkt nimmt und mit Kartendaten anreichert, prospektiert mit Kontakten von heute statt mit einem Registerauszug ohne Erreichbarkeit. Mehr Kontext dazu im Hub zur Leadgenerierung.
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