Articles » Leadgenerierung » Transportunternehmen Schweiz 2026: die komplette Liste zum Export

In der Schweiz rollen über 400 Transportunternehmen über die Strassen. Auf LinkedIn? Finden Sie die wenigsten davon.

Das ist kein Zufall. Ein Fuhrunternehmer mit zwölf Lastwagen pflegt kein schickes Profil im Sales Navigator. Er sitzt im Büro in Wil oder Altishofen, disponiert Touren und geht ans Telefon, wenn es klingelt. Genau da scheitert die halbe B2B-Prospektion im Transportsektor, bevor sie überhaupt beginnt: Die Firmen stehen auf der Karte, nicht im Netzwerk.

Und eine aktuelle Liste der Schweizer Transportunternehmen? Fehlanzeige. Die paar Verzeichnisse, die kursieren, sind entweder Jahre alt, hinter einer Paywall versteckt oder schlicht halb leer. Dieser Artikel macht damit Schluss. Sie bekommen die Zahlen zum Markt, die grössten Player beim Namen, die neuen Spielregeln seit 2025, und vor allem einen Weg zu Ihrer eigenen, tagesfrischen Liste. In zwei Klicks. Kein Scherz.

Inhaltsverzeichnis
  1. Wie viele Transportunternehmen gibt es in der Schweiz?
  2. Die grössten Transportunternehmen der Schweiz 2026
  3. Speditionen, Logistiker, Kurierdienste: die Kategorien
  4. Die komplette Liste selbst erstellen
  5. Kontaktdaten filtern: E-Mail, Telefon, Website
  6. Wofür eine Transporteur-Liste? B2B-Anwendungsfälle
  7. Transportlizenz & konzessionierte Unternehmen
  8. FAQ

Wie viele Transportunternehmen gibt es in der Schweiz?

Mehr, als jede Liste im Netz zeigt. Das ist die kurze Antwort.

Die lange: Auf Google Maps sind aktuell 411 Transportunternehmen (Kategorie Trucking company) in der Schweiz gelistet, Stand September 2026 laut den Echtzeit-Zählungen von Scrap.io. Klingt nach einer überschaubaren Zahl. Ist es auch, verglichen mit Deutschland. Aber für die B2B-Prospektion zählt nicht die Masse, sondern wie viele dieser Firmen Sie überhaupt digital erreichen. Und da wird es interessant.

Merkmal Anteil Anzahl
Transportunternehmen in der Schweiz 100 % 411
🌐 mit Website 69 % 285
✉️ mit E-Mail 63 % 257
📞 mit Telefon 89 % 368

Quelle: Scrap.io, Echtzeit-Daten Schweiz, September 2026.

257 Firmen mit hinterlegter E-Mail. Das ist Ihr echtes Prospektions-Universum, nicht die runde Marketingzahl. Und 368 mit Telefon, also fast neun von zehn. Für den Vertrieb am Hörer ist das die eigentlich gute Nachricht, dazu später mehr.

Ein Wort zur Einordnung, bevor jemand die Zahl zu klein findet. Google Maps erfasst die Betriebe, die als „Transportunternehmen" kategorisiert sind. Rechnen Sie Speditionen, Logistikdienstleister und Kurierdienste dazu, wird das Feld deutlich grösser. Die 411 sind der harte Kern der klassischen Fuhrunternehmen, nicht die ganze Branche. Übrigens: Diese Zählung ist bei Scrap.io gratis und verbraucht kein einziges Credit, Sie können die Marktgrösse für Ihre Region jederzeit selbst nachsehen.

Neugierig, wie viele davon eine E-Mail haben, aufgeschlüsselt nach Kanton? Sehen Sie es sich an. Die Zählung kostet nichts. Marktgrösse bei Scrap.io prüfen →

Die grössten Transportunternehmen der Schweiz 2026

Planzer, Galliker, Camion Transport. Die Namen kennt in der Branche jeder. Aber die grossen Vier sind nur die Spitze des Eisbergs, und genau das ist der Punkt, den die meisten Rankings übersehen.

Wer nach den grössten Transportunternehmen der Schweiz sucht, landet schnell bei einer Handvoll bekannter Konzerne. Die prägen den Markt, keine Frage. Hier die wichtigsten Player mit ihrem jeweiligen Schwerpunkt:

Unternehmen Hauptsitz Schwerpunkt
Planzer Transport AG Dietikon (ZH) Stückgut, Logistik, Umzüge
Galliker Transport AG Altishofen (LU) Lebensmittel, Pharma, Auto-Logistik
Camion Transport AG Wil (SG) Stückgut, kombinierter Verkehr
Bertschi AG Dürrenäsch (AG) Chemie- und Tanktransporte
Kühne+Nagel Schindellegi (SZ) Globale Kontraktlogistik, See/Luft
PostLogistics (Die Post) Bern Paket- und KEP-Dienste
SBB Cargo Olten (SO) Schienengüterverkehr
Hupac Intermodal Chiasso (TI) Kombinierter Verkehr, Transit

Schön und gut. Aber jetzt die ehrliche Frage: Was bringt Ihnen diese Liste für die Prospektion? Fast nichts.

Denn wenn Sie Software, Versicherungen, Reifen oder Telematik verkaufen, sind Planzer und Kühne+Nagel nicht Ihre Kunden. Die haben eigene Einkaufsabteilungen und Rahmenverträge. Ihr Markt sind die anderen 400, die Transportfirmen mit fünf bis fünfzig Lastwagen, in Luzern, im Thurgau, im Aargau, in Basel oder Bern. Die kleinen und mittleren, die kein Grossprojekt-Team haben und trotzdem Dienstleister brauchen. Diese Betriebe stehen in keinem „Top 100 Logistikdienstleister"-Ranking, aber sehr wohl auf der Karte.

Und international? Die Schweiz ist Transitland. Ein grosser Teil des Güterverkehrs rollt quer durch die Alpen Richtung Italien, weshalb viele internationale Transportunternehmen hier eine Niederlassung haben, Hupac in Chiasso ist das Paradebeispiel. Übrigens sitzt mit Kühne+Nagel sogar einer der weltgrössten Logistikkonzerne in der Schweiz. Wer nach den grössten Speditionen der Welt sucht, landet also auch hier.

Genau deshalb ist eine Rangliste der Grossen nett zu lesen, aber als Prospektionswerkzeug wertlos. Was Sie brauchen, ist die vollständige Liste. Alle 411, gefiltert nach Ihren Kriterien. Dazu kommen wir gleich.

Speditionen, Logistiker, Kurierdienste: die Kategorien

Transporteur ist nicht gleich Spediteur. Klingt nach Haarspalterei, entscheidet aber, wen Sie am Ende in Ihrer Liste haben.

Wer „speditionen schweiz" sucht, meint oft etwas anderes als jemand, der nach einem Transportunternehmen fragt. Die Begriffe werden wild durcheinandergeworfen, und das kostet Sie in der Prospektion echte Kontakte. Räumen wir kurz auf:

Typ Was er macht Eigener Fuhrpark?
Transporteur / Frachtführer Fährt die Ware physisch von A nach B 🟢 Ja
Spedition Organisiert den Transport, lagert, verzollt 🟡 Oft nicht
Logistikdienstleister Komplette Supply Chain, Lager, Mehrwertdienste 🟡 Teilweise
Kurierdienst Schnelle Zustellung, Pakete, letzte Meile 🟢 Ja

Kurz: Eine Spedition organisiert, ein Frachtführer fährt. Der eine plant die Tour, der andere sitzt am Steuer. In der Praxis verschwimmen die Grenzen natürlich, viele Betriebe machen beides, und ein grosser Logistikunternehmen-Konzern wie Galliker deckt sowieso alles ab. Aber für Ihre Zielliste macht es einen Unterschied, ob Sie Flottenbetreiber mit eigenen Lastwagen suchen (dann: Transporteure, Kurierdienste) oder Entscheider, die Transporte einkaufen (dann: Speditionen).

Mein Tipp? Entscheiden Sie sich vor der Recherche, wen Sie wirklich brauchen. Sonst landen in Ihrer Liste Logistikriesen neben Ein-Mann-Kurieren, und Ihre Kampagne spricht am Ende niemanden richtig an. Apropos Recherche: Wie Sie genau diese Kategorien sauber trennen und exportieren, zeigt der nächste Abschnitt.

Die komplette Liste selbst erstellen

Sie könnten 400 Firmenwebsites einzeln durchklicken. Oder Sie machen es in zwei Klicks. Ich weiss, was ich wählen würde.

Die manuelle Variante kennt jeder, der schon mal eine Prospektionsliste gebaut hat. Google Maps öffnen, Eintrag für Eintrag anklicken, Name und Nummer kopieren, in Excel einfügen, bei der Website nach einer E-Mail suchen, nächster Eintrag. Für zehn Firmen okay. Für alle Transportunternehmen der Schweiz? Das ist Zeitverschwendung pur, und spätestens bei Eintrag fünfzig hassen Sie Ihr Leben.

Der schnellere Weg führt über Scrap.io, eine Plattform, die Geschäftsdaten in Echtzeit direkt aus Google Maps zieht. Über 225 Millionen Einträge weltweit, 195 Länder, mehr als 4'000 Kategorien, die Schweiz komplett abgedeckt. Statt einer gekauften Liste von gestern bekommen Sie die Daten in dem Moment frisch, in dem Sie exportieren.

Transportunternehmen Schweiz: Scrap.io Suche nach Kategorie und Land Schweiz auf Google Maps

Kategorie „Transportunternehmen" plus Land „Schweiz" wählen, der Rest läuft automatisch.

So läuft es konkret ab. Sie wählen die Kategorie (Transportunternehmen, bei Bedarf plus Spedition und Kurierdienst), dann das Gebiet. Ein Kanton wie Luzern? Geht. Die ganze Schweiz? Ebenfalls, in einem Rutsch. Die Zählung erscheint sofort und kostet nichts. Dann exportieren Sie, und Sie erhalten eine saubere CSV- oder Excel-Datei mit Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mails und Social-Media-Links.

Video: So erstellen Sie E-Mail-Listen in nur zwei Klicks mit Google Maps

Ein Hinweis zu den Plänen, damit Sie wissen, was Sie brauchen. Die Städtesuche ist in jedem Plan dabei, auch im Basic ab 35 $ im Monat. Die Suche nach Kanton braucht den Agency-Plan, die Suche nach dem ganzen Land den Company-Plan. Für ein überschaubares Land wie die Schweiz reicht für die meisten der mittlere Plan locker. Wer lieber eine fertige Datenbank für die ganze Schweiz möchte, findet im Guide Firmenadressen kaufen in der Schweiz die ehrliche Gegenüberstellung von Kaufen und Selbst-Extrahieren. Und wer das Prinzip hinter so einem Verzeichnis verstehen will, liest den Überblick zur Firmendatenbank.

Erstellen Sie Ihre eigene Liste der Schweizer Transportunternehmen. 7 Tage kostenlos, 100 Leads inklusive, alle Filter auf allen Plänen, die ganze Schweiz in Echtzeit. Jetzt kostenlos starten →

Kontaktdaten filtern: E-Mail, Telefon, Website

63 % der Schweizer Transportunternehmen haben eine E-Mail online. Die Frage ist nur: Zahlen Sie für die anderen 37 % mit, oder filtern Sie sie vorher raus?

Genau hier trennt sich ein brauchbares Werkzeug von einem teuren Spielzeug. Bei Scrap.io greifen alle Filter vor der Extraktion, also bevor ein einziges Credit verbraucht wird. Sie wollen nur Transportfirmen mit hinterlegter E-Mail für eine Mailing-Kampagne? Ein Haken. Nur Betriebe mit Festnetznummer fürs saubere B2B-Cold-Calling? Ein Haken. Nur Firmen ohne Website, perfekt für eine Webagentur? Auch das.

Transportunternehmen Schweiz: Scrap.io Filter für E-Mail, Telefon und Website vor dem Export

Die Filter greifen vor dem Export. Sie zahlen nur für Kontakte, die Sie wirklich nutzen.

Das klingt nach einem Detail, ist aber der ganze Unterschied. Bei den meisten Datenanbietern kaufen Sie erst und filtern dann, zahlen also auch für die unbrauchbaren Datensätze. Hier ist es umgekehrt. Von den 411 Transportunternehmen filtern Sie auf die 257 mit E-Mail, und nur die kosten Sie etwas. Kein verbranntes Budget auf leere Fiches.

Noch ein Wort zur E-Mail-Qualität, denn das ist Gold wert. Scrap.io sortiert die gefundenen Adressen automatisch: Haupt-E-Mail, generische Postfächer (info@, contact@), sowie Sales-, Marketing- und Administrations-Adressen, dazu individuelle Ansprechpartner mit Vor- und Nachname, wo verfügbar. Sie wissen also vor dem ersten Versand, wen Sie ansprechen. Beim Telefon dasselbe Prinzip: Jede Nummer ist als Festnetz, Mobil oder Sonderrufnummer klassifiziert. Für eine SMS-Kampagne an Disponenten filtern Sie auf Mobil, fürs klassische B2B-Telefonat auf Festnetz.

Video: So scrapen Sie Google Maps im grossen Massstab

Brauchen Sie keine ganze Verwaltungsgrenze, sondern nur ein Einzugsgebiet rund um Ihren Standort? Dann zeichnen Sie mit der GeoSearch einen Radius auf die Karte oder ziehen ein Polygon von Hand, etwa entlang der A1 zwischen Zürich und Bern. Alle Transportunternehmen in der Nähe, ohne dass Sie eine Verwaltungsregion treffen müssen.

Transportunternehmen Schweiz: GeoSearch Radius als regionales Einzugsgebiet pro Kanton

Mit dem Radius definieren Sie ein regionales Einzugsgebiet, zum Beispiel einen Kanton.

Transportunternehmen Schweiz: GeoSearch Polygon für ein präzises Zielgebiet auf der Karte

Mit dem Polygon-Modus grenzen Sie ein beliebiges Gebiet frei ab, etwa einen Verkehrskorridor.

Wofür eine Transporteur-Liste? B2B-Anwendungsfälle

Nehmen wir Markus. Er verkauft Telematik-Software, GPS-Ortung und Fahrtenschreiber-Auswertung. Seine besten Kunden? Transportfirmen mit fünf bis fünfzig Lastwagen. Gross genug, um die Software zu brauchen, klein genug, um keine eigene IT-Abteilung zu haben. Nur: Wie findet er die?

Früher kaufte Markus Adresslisten. Teuer, veraltet, und jeder dritte Kontakt war tot. Heute zieht er die Liste selbst, gefiltert nach Kanton und Telefontyp, und telefoniert nur noch Betriebe an, die wirklich passen. Das ist der ganze Trick. Und er funktioniert nicht nur für Telematik.

Wer verkauft eigentlich an Transportunternehmen? Mehr Leute, als man denkt:

  • Software und Telematik: TMS-Systeme wie Soloplan, Flottenmanagement, Fahrtenschreiber. Anbieter wie TIMOCOM und Teleroute betreiben europaweite Frachtbörsen, die genau diese Betriebe als Kunden brauchen.
  • Fuhrpark und Ausstattung: Reifen, Treibstoff, Leasing, Werkstattservice, Mautabwicklung. Dienstleister wie Eurowag leben von genau dieser Zielgruppe.
  • Versicherung und Finanzen: Transportversicherung, Fuhrparkpolicen, Factoring.
  • Personal: Fahrervermittlung, Zeitarbeit, Schulungen. Der Fahrermangel ist real, und wer rekrutiert, braucht die Firmenliste.
  • Agenturen: Webdesign und Local SEO für die 31 % ohne eigene Website.

Allen gemeinsam ist dasselbe Problem: Sie finden ihre Zielkunden nicht auf LinkedIn. Ein Fuhrunternehmer im Thurgau ist auf der Karte, nicht im Netzwerk. Deshalb schlägt eine frische Google-Maps-Liste hier jede klassische Datenbank.

Ein wichtiger Punkt dabei, bevor Sie loslegen: Wie Sie diese Kontakte rechtssicher ansprechen, hängt stark vom Kanal ab. Telefon und Post sind im B2B die saubersten Wege, die kalte Werbe-Mail ist heikler. Die Details stehen im Leitfaden zur Kaltakquise 2026. Und wer grundsätzlich zwischen Kaufen und Selbstgenerieren abwägt, findet die ehrliche Rechnung unter Leads kaufen oder selbst generieren.

Über 50'000 Profis nutzen Scrap.io für genau solche Listen, von Agenturen bis zu B2B-Vertriebsteams. Ein Kunde hat 11'734 Firmen in 45 Minuten extrahiert. Versuchen Sie das mal von Hand. Scrap.io 7 Tage kostenlos testen →

Transportlizenz & konzessionierte Unternehmen

Wer darf in der Schweiz überhaupt gewerblich transportieren? Seit dem 1. Mai 2025 gelten dafür neue Regeln. Und die sind strenger als vorher.

Mit dem revidierten Strassentransportunternehmen-Gesetz (STUG, SR 744.10) hat die Schweiz ihre Vorschriften an das EU-Mobilitätspaket angeglichen. Der Kern: Wer Güter gewerblich mit schweren Fahrzeugen über 3,5 Tonnen befördert, braucht eine Lizenz des Bundesamts für Verkehr (BAV). Neu ist unter anderem, dass Transportunternehmen einen echten, dauerhaften Sitz in der Schweiz nachweisen müssen, also Räume, Personal und Ausstattung. Die Massnahme zielt laut Branchenberichten gegen Briefkastenfirmen und unlauteren Wettbewerb.

Interessant wird es beim Geld. Für die Lizenz müssen Betriebe eine finanzielle Leistungsfähigkeit belegen:

Fahrzeugtyp Erstes Fahrzeug Jedes weitere
Schwere Fahrzeuge > 3,5 t CHF 9'000 CHF 5'000
Leichte Nutzfahrzeuge 2,5–3,5 t CHF 1'800 CHF 900

Quelle: BAV, Information zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit (Mobility Package), 2025; Übersicht bei rister.ch.

Für Sie als Prospektierer heisst das zweierlei. Erstens: Konzessionierte, also lizenzierte Transportunternehmen sind seriöse, etablierte Betriebe mit nachgewiesener Finanzkraft, also attraktive B2B-Kunden. Zweitens: Die Neugründungen seit Mai 2025 sind frische Prospects mit eingebautem Signal, denn ein neuer Betrieb braucht plausibel Versicherung, Software, Ausstattung. Übrigens lohnt für die Marktzahlen ein Blick zum Bundesamt für Statistik: Rund 62 % der Güterverkehrsleistung läuft in der Schweiz über die Strasse, 38 % über die Schiene. Der Strassentransport ist also weiterhin das Schwergewicht. Die Branchensicht und Weiterbildungen bündelt der Verband ASTAG.

Ein kleiner Hinweis zum Schluss dieses Abschnitts, ganz ehrlich: Das hier ist keine Rechtsberatung. Bei konkreten Lizenzfragen führt kein Weg an der BAV-Seite oder einer Fachperson vorbei. Für die Prospektion reicht das Wissen, dass der Markt reguliert, seriös und klar umrissen ist.

FAQ

Welches sind die grössten Transportunternehmen in der Schweiz?

Zu den grössten zählen Planzer Transport (Dietikon), Galliker Transport (Altishofen), Camion Transport (Wil), Bertschi (Dürrenäsch) sowie Kühne+Nagel (Schindellegi) und PostLogistics der Schweizerischen Post. Im Schienengüterverkehr dominiert SBB Cargo, im kombinierten Verkehr Hupac. Diese Konzerne prägen den Markt, machen aber nur einen kleinen Teil der über 400 Schweizer Transportunternehmen aus.

Wie viele Transportunternehmen gibt es in der Schweiz?

Auf Google Maps sind rund 411 Transportunternehmen (Kategorie Trucking company) in der Schweiz gelistet, Stand 2026 laut Echtzeit-Zählung von Scrap.io. Davon haben etwa 285 eine Website (69 %), 257 eine E-Mail (63 %) und 368 eine Telefonnummer (89 %). Rechnet man Speditionen und Logistikdienstleister hinzu, wird das Feld deutlich grösser.

Wer braucht eine Transportlizenz in der Schweiz?

Wer Güter gewerblich mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen befördert, braucht eine Lizenz des Bundesamts für Verkehr (BAV). Grundlage ist das revidierte Strassentransportunternehmen-Gesetz (STUG, SR 744.10), das seit dem 1. Mai 2025 in Kraft ist. Verlangt werden unter anderem ein echter Sitz in der Schweiz und ein Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit (CHF 9'000 für das erste schwere Fahrzeug).

Wie komme ich als Transportunternehmen an Aufträge und Kunden?

Über drei Wege: Frachtbörsen wie TIMOCOM oder Teleroute, aktive Direktakquise bei Verladern, und eine eigene Prospektionsliste. Für die Direktakquise brauchen Sie eine aktuelle Liste potenzieller Auftraggeber, die Sie sich mit einem Tool wie Scrap.io nach Branche und Region in zwei Klicks aus Google Maps ziehen.

Wie erstelle ich eine Liste aller Transportunternehmen in der Schweiz?

Mit Scrap.io: Kategorie „Transportunternehmen" wählen, als Gebiet die Schweiz oder einen einzelnen Kanton festlegen, nach Bedarf auf E-Mail oder Telefon filtern und als CSV oder Excel exportieren. Zwei Klicks, Echtzeit-Daten, und die Zählung vorab ist kostenlos. Der kostenlose Test umfasst 100 Leads.

Fazit

Die Schweizer Transportbranche ist kleiner, aber feiner, als die meisten denken. Über 400 Fuhrunternehmen, dazu Hunderte Speditionen und Logistiker, die grosse Mehrheit mit Telefon und ein gutes Drittel mit E-Mail erreichbar. Das Problem war nie die Verfügbarkeit der Daten, sondern dass niemand sie sauber aufbereitet hat.

Jetzt tun Sie es selbst. Frisch, gefiltert, exportbereit, statt eine veraltete Liste zu kaufen oder 400 Websites von Hand abzuklappern. Den passenden Werkzeugkasten dafür bündelt der Hub zur Leadgenerierung, und wer das klassische Verzeichnis-Denken dahinter verstehen will, liest den Artikel zum Branchenbuch.

Testen Sie Scrap.io 7 Tage kostenlos, inklusive 100 Export-Credits. Alle Transportunternehmen der Schweiz, in Echtzeit aus Google Maps, gefiltert nach E-Mail und Telefon, exportbereit als Excel oder CSV. Kein Code, zwei Klicks, jederzeit kündbar. Jetzt Scrap.io kostenlos starten →

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