Über 43.000 Bauunternehmen gibt es in Österreich. Die eigentliche Frage ist nicht, wie viele es sind. Sondern wie viele davon Sie erreichen können.
Willkommen in 2026. Die Top-Ränge kennt jeder: Strabag, Porr, Wienerberger. Aber Ihre nächsten 790 Kunden stehen auf keiner Hochglanz-Rangliste. Dieser Artikel liefert beides: das aktuelle Ranking der größten Baufirmen Österreichs nach Umsatz, die echten Marktzahlen 2026, und die Methode, mit der Sie in zwei Klicks eine eigene, tagesaktuelle Liste aller österreichischen Bauunternehmen mit Kontaktdaten bauen. Kein Firmenbuch-Copy-Paste. Kein gekauftes PDF von letztem Jahr.
Inhaltsverzeichnis
- Wie viele Baufirmen gibt es in Österreich? (Markt 2026)
- Die größten Baufirmen Österreichs 2026 (Ranking nach Umsatz)
- Baufirmen nach Bundesland: Wien, Niederösterreich, Tirol & Co.
- Vollständige Liste vs. Leader-Ranking
- Eigene Baufirmen-Liste mit Kontaktdaten (2 Klicks)
- Rechtssicher prospektieren (DSGVO)
- Anwendungsfälle: Wer profitiert?
- FAQ
Video: So erstellen Sie E-Mail-Listen in nur zwei Klicks mit Google Maps
Wie viele Baufirmen gibt es in Österreich?
Wie groß ist die österreichische Bauwirtschaft wirklich? Größer, als die meisten denken. Und gerade schwieriger, als es die Branche gern hätte.
Laut Statistik Austria zählte das Bauwesen zuletzt rund 43.120 Unternehmen mit 352.478 Beschäftigten und einem Umsatz von 72,2 Mrd. Euro (Daten 2024). Das ist eine Hausnummer. Zur Einordnung: Das sind mehr Beschäftigte als die Einwohnerzahl von Klagenfurt und Villach zusammen. Beim Stichwort Umsatz Baubranche Österreich reden wir also über eine eigene Liga, nicht über eine Nische.
Schauen wir genauer hin. Im reinen Hochbau sind es laut AdvantageAustria rund 6.064 Unternehmen, 79.609 Beschäftigte und 22,27 Mrd. Euro Umsatz. Der Rest verteilt sich auf Tiefbau, Straßenbaufirmen Österreich, Spezialtiefbau und das breite Feld der Baunebengewerbe. Welche Baufirmen gibt es in Österreich? Vom börsennotierten Konzern mit 70.000 Mitarbeitern bis zum Drei-Mann-Baumeister im Waldviertel ist alles dabei.
Jetzt der unangenehme Teil. Die Konjunktur ist mies. Statistik Austria weist für das Bauwesen ein Minus von 4,2 % aus, das zweite Rückgangsjahr in Folge. Weniger Aufträge, dünnere Pipelines, nervösere Einkäufer. Für Sie als Anbieter heißt das: Der Wettbewerb um jeden einzelnen Auftrag ist härter geworden. Wer jetzt noch mit einer veralteten Prospektionsliste arbeitet, verschenkt Chancen an die Konkurrenz, die schneller und frischer prospektiert.
Ein Blick in die WKO-Branchendaten zum Baugewerbe zeigt noch etwas Entscheidendes: Der Markt ist extrem kleinteilig. Über 90 % der Betriebe im Baugewerbe beschäftigen zwischen null und neun Personen. Im Klartext heißt das: Auf jeden Strabag-Konzern kommen Tausende kleine und mittlere Baufirmen. Die größten Baufirmen in Österreich sitzen fast alle in Wien oder den Landeshauptstädten, aber die Masse verteilt sich über jedes Tal und jeden Bezirk. Und genau diese Masse ist für die meisten Anbieter die eigentliche Zielgruppe: zahlreich, erreichbar, entscheidungsschnell.
Und hier wird es interessant. Offizielle Register zählen Zehntausende Betriebe. Aber wie viele davon sind über öffentliche Geschäftsdaten tatsächlich kontaktierbar? Auf Google Maps findet Scrap.io aktuell 793 Bauunternehmen in Österreich (Stand 26.09.2026), davon 654 mit Website (82 %), 612 mit E-Mail (77 %) und 757 mit Telefon (95 %). Das ist die Schnittmenge, die für Vertrieb und Marketing wirklich zählt: Firmen, die Sie heute anrufen oder anschreiben können. Dazu später mehr.
Die größten Baufirmen Österreichs 2026 (Ranking nach Umsatz)
Strabag, Porr, Wienerberger. Die üblichen Verdächtigen. Aber das Ranking 2026 hat ein paar Namen, die außerhalb der Branche kaum jemand auf dem Schirm hat. Und eine Zahl, die fast alle Online-Listen falsch angeben.
Das Problem mit den meisten Ranglisten da draußen: Sie sind alt. PlanRadar, aktuell auf Platz 1 bei Google, führt Porr noch mit 6,22 Mrd. Euro. Das ist der Stand 2024. Der echte Wert für 2025 liegt bei rund 6,82 Mrd. Euro. Klingt nach Kleinkram? Bei dieser Größenordnung sind das 600 Millionen Euro Differenz. Nur weil niemand die Liste aktualisiert hat.
Hier die aktuellen Zahlen (Nettoumsatz, Stand 2025/2026):
Top 10 nach Umsatz
| Rang | Unternehmen | Sitz | Umsatz 2025 (Mio. €) |
|---|---|---|---|
| 1 | Strabag SE | Wien | 20.424,00 |
| 2 | Porr AG | Wien | 6.817,50 |
| 3 | Wienerberger AG | Wien | 4.566,00 |
| 4 | Swietelsky AG | Linz | 3.670,10 |
| 5 | Habau Hoch- und Tiefbau GmbH | Perg | 2.022,00 |
| 6 | WIG Wietersdorfer Holding GmbH | Klagenfurt | 1.091,00 |
| 7 | Bodner Ing. Hans Bau GmbH & Co KG | Kufstein | 1.030,00 |
| 8 | Granit Holding GmbH | Graz | 807,90 |
| 9 | Wolf Holding GmbH | Scharnstein | 783,80 |
| 10 | Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H. | Gmünd | 635,00 |
Tippt man bei Google "größte baufirmen österreich", "große baufirmen österreich", "beste baufirmen österreich" oder "bekannte baufirmen österreich" ein, landet man fast immer bei denselben zehn Namen. Das erklärt, warum so viele Seiten ein top 10 baufirmen österreich oder gleich ein top 150 baufirmen österreich versprechen: Die großen Namen ziehen Klicks. Nur erzählt ein reines baufirmen österreich ranking nach Umsatz höchstens die halbe Geschichte, nämlich die der Konzernspitze. Die Spitzengruppe ist schnell aufgezählt. Spannend wird es erst eine Etage tiefer, bei den Hunderten mittelgroßen Betrieben, die kein Magazin je auflistet.
Ein paar dieser 10 größten Baufirmen Österreichs verdienen trotzdem eine kurze Vorstellung, weil sie zeigen, wie breit das Feld wirklich ist:
📌 Strabag SE aus Wien ist mit rund 20,4 Mrd. Euro mit Abstand die größte Baufirma des Landes, aktiv in ganz Europa und darüber hinaus. Mehr dazu auf der Unternehmensseite von Strabag. 📌 Porr AG, gegründet 1869 in Wien, folgt mit rund 6,8 Mrd. Euro und ist damit die Nummer zwei (porr.at). 📌 Habau Group aus Perg in Oberösterreich (habau.at) macht rund 2 Mrd. Euro im Hoch- und Tiefbau, ein Name, den viele unterschätzen.
Und dann wird es spannend. 📌 Leyrer + Graf aus Gmünd im Waldviertel (leyrer-graf.at) ist ein familiengeführtes Bauunternehmen mit rund 635 Mio. Euro Umsatz, im SOLID-Reputationsreport mehrfach ausgezeichnet, und schafft es damit locker unter die Top 10. Familienbetrieb schlägt Konzern-Image. Wer also glaubt, der österreichische Baumarkt sei nur eine Handvoll Riesen: weit gefehlt.
Porr vs. Strabag: Wer ist größer?
Kurz und schmerzlos: Strabag. Mit rund 20,4 Mrd. Euro Umsatz ist Strabag etwa dreimal so groß wie Porr (rund 6,8 Mrd. Euro, Stand 2025). Beide sitzen in Wien, beide sind börsennotiert, beide bauen quer durch Europa. Aber in der Größenordnung ist das kein Duell, das ist ein Klassenunterschied. Strabag ist und bleibt der Marktführer unter den Bauunternehmen Österreich.
Baufirmen nach Bundesland: Wien, Niederösterreich, Tirol & Co.
Nehmen wir Markus. Vertriebler bei einem Baustoffhändler in Linz, Zielgebiet Oberösterreich und Salzburg. Für ihn ist die bundesweite Top 10 nutzlos. Er braucht die 40 mittelgroßen Baufirmen im Umkreis von 80 Kilometern, die nächste Woche einen Lieferanten suchen. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Genau hier zerfällt das nationale Ranking. Die Suche nach einer baufirma in der nähe ist regional, nicht national. Und die Verteilung ist eindeutig: Wien ist das Schwergewicht. Allein die Suche nach baufirmen wien hat rund 1.000 Suchanfragen pro Monat, mehr als dreimal so viel wie der nationale Begriff. Hier sitzen die Konzernzentralen, hier ballt sich das Bauvolumen.
Aber unterschätzen Sie die Länder nicht. In Niederösterreich sitzen starke Familienbetriebe wie Leyrer + Graf, oft über Generationen gewachsen. Suchen Sie gezielt nach einem Bauunternehmen Niederösterreich, landen Sie bei Namen, die in Wien kaum jemand kennt, die aber ganze Regionen beliefern. Und in Tirol? Da prägen Anbieter wie 📌 Fröschl Bau (froeschl-soehne.at) das Bild, ein typisches Bauunternehmen Tirol mit starker regionaler Verankerung. Jedes Bundesland hat seine eigene Hackordnung.
Die Steiermark, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg: Jedes dieser Länder hat seine eigenen Platzhirsche, oft Mittelständler mit 50 bis 500 Mitarbeitern, die regional dominieren und überregional kaum auftauchen. Die Granit Holding in Graz oder die WIG-Gruppe in Klagenfurt sind gute Beispiele dafür, dass die geografische Streuung des Umsatzes viel breiter ist, als es das Wien-lastige Gesamtranking vermuten lässt. Wer bundesweit verkauft, muss diese regionalen Schwergewichte kennen.
Das Problem: Keine der klassischen Ranglisten lässt sich sauber nach Bundesland filtern. Sie finden ein nationales Top 226 oder ein Wien-Verzeichnis, aber nicht "alle Baufirmen im Radius von 50 km um Innsbruck, die eine E-Mail-Adresse haben". Für genau diese präzise, geografische Abgrenzung gibt es bessere Werkzeuge als Copy-Paste. Dazu gleich.
GeoSearch Radius: alle Baufirmen in einem frei wählbaren Umkreis.
Vollständige Liste vs. Leader-Ranking
Die Top 10 kennt jeder. Ihre nächsten 790 Kunden stehen nicht drauf.
Das ist der blinde Fleck jeder Rangliste. Ein Ranking zeigt Ihnen die Spitze, die zehn, zwanzig oder hundert größten Betriebe. Schön für die Marktübersicht. Aber für die Prospektion ziemlich wertlos. Denn Strabag kauft Ihre SaaS-Lösung nicht über ein Kaltmail. Die mittelständischen und kleinen Baufirmen dagegen, die 790 anderen, die sind erreichbar, entscheidungsschnell und oft genau Ihre Zielgruppe.
Es gibt zwei Welten. Auf der einen Seite das Leader-Ranking: top 10 baufirmen österreich, top 20 baufirmen österreich, meinetwegen auch die 100 größten baufirmen österreichs. Statisch, bekannt, für alle gleich. Auf der anderen Seite die vollständige Liste: jede kontaktierbare Baufirma eines Gebiets, mit Telefon, E-Mail und Website. Das ist der Unterschied zwischen "nett zu wissen" und "damit arbeite ich".
Wie groß ist die Nachfrage nach solchen Listen? Riesig. Listenchampion verkauft eine "Liste der 200 größten Bauunternehmen Österreich" für 99,99 Euro. Pro Download. Ein statisches PDF, Stand 2025. wer-zu-wem.at pflegt ein "Top 226"-Verzeichnis und aktualisiert es monatlich, weil die Nachfrage nach frischen Firmendaten eben nicht abreißt. Übersetzt heißt das: So eine Liste hat einen echten Marktwert. Die Frage ist nur: dafür bezahlen und ein veraltetes PDF bekommen? Oder sich dieselbe Liste selbst ziehen, frisch, gefiltert, so oft Sie wollen?
Video: So scrapen Sie Google Maps im großen Maßstab
Neugierig, wie viele es wirklich sind? Sehen Sie mit Scrap.io, wie viele Baufirmen in Österreich auf Google Maps stehen. Die Zählung ist kostenlos, kostet keinen einzigen Credit und dauert keine Minute.
Eigene Baufirmen-Liste mit Kontaktdaten (2 Klicks)
Copy-Paste aus dem Firmenbuch? Das kostet Wochen. Und am nächsten Tag ist die Hälfte schon wieder veraltet, weil Firmen umziehen, schließen oder neu aufmachen. Es gibt einen schnelleren Weg, und der braucht kein einziges Code-Zeichen.
Das Prinzip dahinter ist simpel. Statt ein fertiges, totes PDF zu kaufen, extrahieren Sie Ihre baufirmen österreich liste direkt aus Google Maps, live, in dem Moment, in dem Sie sie brauchen. Das Werkzeug dafür heißt Google-Maps-Scraper, und Scrap.io ist die Variante ohne technisches Vorwissen. Über 225 Millionen Einträge, 195 Länder, 4.000+ Kategorien stehen dahinter. Österreich und die Kategorie Bauunternehmen sind nur zwei Klicks davon entfernt.
Schritt für Schritt mit Scrap.io
So läuft es konkret ab:
- Kategorie + Land wählen. Sie tippen "Bauunternehmen" als Kategorie und wählen Österreich (oder ein einzelnes Bundesland, eine Stadt, einen Umkreis). Das war Klick eins.
- Vor dem Export filtern. Sie entscheiden, wen Sie überhaupt sehen wollen: nur Firmen mit E-Mail, nur mit Website, nur mit Mobilnummer. Mehr dazu gleich.
- Export als CSV oder Excel. Klick zwei. Scrap.io zieht die Liste live, inklusive Name, Adresse, Telefon, klassifizierter E-Mail, Website und Social-Media-Profilen. Fertig zum Import in Ihr CRM oder Ihr Cold-Mailing-Tool.
Und das Tempo? Ein reales Kundenbeispiel: 11.734 Firmen in 45 Minuten extrahiert. Versuchen Sie das mal von Hand. Ich warte.
Weil die Daten bei jedem Export in Echtzeit frisch gezogen werden, arbeiten Sie nie mit einem Friedhof aus Karteileichen. Das ist der ganze Unterschied zu einer gekauften Firmendatenbank oder einem klassischen Branchenbuch: Dort bekommen Sie den Stand von irgendwann. Hier den Stand von jetzt.
Suche nach Kategorie und Land: Bauunternehmen in Österreich.
Vor dem Export filtern (E-Mail/Website)
Hier liegt der eigentliche Trick, und der spart bares Geld. Bei den meisten Scraping-Tools zahlen Sie erst und sortieren danach. Heißt: Sie ziehen 793 Firmen, merken, dass 181 keine E-Mail haben, und haben für 181 nutzlose Zeilen bezahlt. Ärgerlich.
Bei Scrap.io werden die Filter vor der Extraktion angewendet. Sie sagen: "Nur Baufirmen mit E-Mail-Adresse." Und Sie bekommen genau die 612 Firmen, die eine haben, und zahlen auch nur für die. Null verschwendete Credits. Wollen Sie eine SMS-Kampagne? Filtern Sie auf Mobilnummern. Cold Calling? Festnetz. Sie brauchen nur Firmen ohne Website für Ihre Webdesign-Agentur? Auch das geht, ein Klick.
Filter vor dem Export: E-Mail, Website, Telefontyp und mehr.
Und für die regionale Jagd (erinnern Sie sich an Markus aus Linz?) gibt es GeoSearch: Sie zeichnen einen Umkreis oder ein freies Polygon direkt auf die Karte und bekommen nur die Baufirmen innerhalb dieser Zone. Keine Division-Grenzen, keine Verwaltungslogik. Einfach die Fläche, die Sie beliefern.
GeoSearch Polygon: eine frei gezeichnete Zielzone statt starrer Verwaltungsgrenzen.
Bauen Sie Ihre Liste jetzt. Testen Sie Scrap.io 7 Tage kostenlos und ziehen Sie Ihre erste Baufirmen-Liste mit 100 gratis Leads. Gefiltert, exportfertig, tagesaktuell.
Rechtssicher prospektieren (DSGVO)
So, jetzt der weniger spaßige, aber wichtige Teil. Dürfen Sie diese Firmen überhaupt kontaktieren?
Die ehrliche Antwort: Die Datenbeschaffung ist unproblematisch, die Kontaktaufnahme hat Regeln. Scrap.io arbeitet ausschließlich mit öffentlich verfügbaren Geschäftsdaten, und jede einzelne Information ist zu ihrer Quelle rückverfolgbar. Die Plattform ist DSGVO- und CCPA-konform. Eine öffentlich auf Google Maps gelistete Firmennummer zu exportieren ist also kein Problem.
Bei der Ansprache wird es differenzierter, und hier sollten Sie ehrlich zu sich selbst sein. In Österreich ist für elektronische Werbung (E-Mail, SMS) nach § 174 TKG grundsätzlich eine vorherige Einwilligung nötig, mit engen Ausnahmen für bestehende Kundenbeziehungen. Für telefonische B2B-Akquise und klassische Post gelten andere, oft großzügigere Maßstäbe. Mein Tipp? Dokumentieren Sie Ihr berechtigtes Interesse, bieten Sie bei jeder Nachricht einen klaren Opt-out, und bleiben Sie bei relevanten, geschäftlichen Angeboten. Wer sauber und seriös prospektiert, hat selten ein Problem. Wer wild Werbung streut, schon. Tiefer steigen wir in unserem Leitfaden zur Kaltakquise ein.
Der Vorteil quellentransparenter Daten: Sie können im Zweifel jederzeit belegen, woher ein Kontakt stammt. Genau das verlangt die DSGVO, und genau das liefert ein Tool, das auf öffentliche Kartendaten setzt, statt auf eine dubiose gekaufte Liste unbekannter Herkunft.
Anwendungsfälle: Wer profitiert?
Wer braucht eine Liste aller Baufirmen? Mehr Leute, als Sie denken. Es ist nämlich nicht nur der klassische Vertrieb.
Baustoff- und Materialhändler wollen jede Baufirma in ihrem Liefergebiet kennen, nicht nur die fünf, die sie schon beliefern. Sub- und Nachunternehmer suchen Generalunternehmer, bei denen sie sich als Partner anbieten können. Personalvermittler und Recruiter im Bau brauchen eine Landkarte aller Arbeitgeber einer Region. SaaS- und Software-Anbieter für die Baubranche (Bausoftware, ERP, Dokumentenmanagement) prospektieren exakt diese Zielgruppe. Und Web- und Marketingagenturen filtern gezielt auf Baufirmen ohne Website oder ohne Werbepixel, ein gefundenes Fressen für die Neukundengewinnung.
Ein konkretes Beispiel. Eine kleine Wiener Agentur, spezialisiert auf Websites für das Handwerk, filtert Scrap.io auf Baufirmen in Wien und Niederösterreich ohne eigene Website. Ergebnis: eine Handvoll Dutzend Betriebe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dieses Angebot brauchen. Kein Gießkannen-Mailing an 793 Firmen. Sondern 40 passgenaue Leads. Das ist der Unterschied zwischen Prospektion und Spam.
Der gemeinsame Nenner: Alle brauchen dieselbe Basis, eine vollständige, frische, filterbare Liste. Was Sie daraus machen, eine Cold-Mailing-Kampagne, eine Wettbewerbsanalyse oder ein ganzes Branchenverzeichnis, ist dann nur noch eine Frage des Ziels. Die Rohdaten sind für alle gleich. Weitere Ideen rund um das Thema finden Sie in unserem Hub zur Leadgenerierung, und wer ein Gefühl dafür will, wie das in anderen Gewerken aussieht, schaut sich unser Beispiel zu Elektriker-Adressen an.
FAQ
Wie viele Baufirmen gibt es in Österreich?
Rund 43.000 Bauunternehmen sind laut Statistik Austria (2024) im Bauwesen aktiv, davon etwa 6.064 im Hochbau. Auf Google Maps sind aktuell rund 793 Betriebe als Bauunternehmen gelistet und damit direkt kontaktierbar (Scrap.io, 2026).
Was sind die größten Baufirmen Österreichs 2026?
Nach Umsatz führen Strabag SE (rund 20,4 Mrd. €), Porr AG (rund 6,8 Mrd. €) und Wienerberger AG (rund 4,6 Mrd. €), gefolgt von Swietelsky und Habau (Stand 2025).
Wer ist größer, Porr oder Strabag?
Strabag. Mit rund 20,4 Mrd. Euro Umsatz ist Strabag etwa dreimal so groß wie Porr (rund 6,8 Mrd. Euro, 2025) und damit klarer Marktführer in Österreich.
Wie bekomme ich eine Liste aller Baufirmen mit Kontaktdaten?
Mit einem Google-Maps-Extraktor wie Scrap.io: In zwei Klicks ziehen Sie alle Baufirmen inklusive Telefon, E-Mail und Website, gefiltert und tagesaktuell, als CSV oder Excel. Ohne Code, ohne Copy-Paste.
Ist es legal, Baufirmen für die Akquise zu kontaktieren?
Die Nutzung öffentlich verfügbarer Geschäftsdaten ist zulässig und DSGVO-konform. Bei der Ansprache gelten je nach Kanal eigene Regeln: Für E-Mail- und SMS-Werbung ist in Österreich meist eine Einwilligung nötig, telefonische B2B-Akquise ist großzügiger geregelt. Berechtigtes Interesse dokumentieren, Opt-out anbieten, Quellen transparent halten.
Über 43.000 Bauunternehmen in Österreich, und die meisten davon warten nicht darauf, dass Sie das nächste gekaufte PDF durchblättern. Sie können sich die vollständige, gefilterte und tagesaktuelle Liste in wenigen Minuten selbst ziehen, statt sie teuer und veraltet einzukaufen. Das Ranking kennt jetzt jeder. Den Rest des Marktes haben Sie gleich.
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